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Nachgefragt: Fangnetz

Am Dienstag, 25. März und am Dienstag, 6. Mai wird das Jugendstück „Fangnetz“, in dem die Vor- und Nachteile des Internets und der sozialen Netzwerke thematisiert werden, im kleinen theater jeweils um 9 und 11 Uhr aufgeführt. Wir haben beim Regisseur Mathias Schuh nachgefragt.

kleines theater: Das Stück „Fangnetz“ spiegelt die Gefahren und die Vorteile des Internets und der sozialen Netzwerke wider. Warum glaubst du, ist dieses Thema von so großer Bedeutung für die heutige Jugend und werden beide Sichtweisen (pro und kontra) im Gleichgewicht dargestellt?

Die Vorteile sind hinlänglich bekannt und so gesehen braucht das Internet keine WERBUNG. Es ist ohnehin aus dem Leben der Jugendlichen nicht mehr wegzudenken doch wird sehr sorglos damit umgegangen vor allem mit den eigenen Daten und das kann schwerwiegende Folgen haben deren sich die Jugendlichen nicht bewusst sind.

kleines theater: Zum Teil basieren die Szenen des Stücks auf Tatsachenberichten und Fällen der Kinder und Jugendanwaltschaft. Wie hast du als Regisseur dies mit hinein in das Stück transportiert?

Nachgefragt: Schnöde Bescherung

JÄGER · KOPMAJER· MEIK · SCHUBERT

JÄGER · KOPMAJER· MEIK · SCHUBERT

Vom 18. bis 21.12.2013 spielt das Erfolgsquartett „Jäger, Kopmajer, Meik & Schubert“ die „Schnöde Bescherung“ im kleinen theater. Wir haben nachgefragt.

kleines theater: Was hat euch inspiriert in der „stillsten“ Zeit des Jahres ein „Schrille-Nacht-Kabarett“ vom Feinsten aufzuführen?

Naja, das mit der Stille im Dezember ist ja so die Frage bzw. was da schrill ist, der Advent oder unser Programm. Es gibt Zuschauer die kommen jedes Jahr zur „schnöden Bescherung“, und eine Zuschauerin meinte mal, da könne sie dann endlich abschalten und durchatmen. Oder einer hat uns mal besonders begeistert, der hat angerufen im Kartenbüro, wollte unbedingt noch acht Karten für das Programm und hat gesagt: „Sonst hat Weihnachten für mich keinen Sinn.“

Also das macht uns sehr stolz und vorfreudig auf diese Abende im kleinen theater. Und wir genießen es einfach, wenn wir in der Zimt & Zuckerzeit eine zarte Prise Chili in die Herzen, Köpfe und auf die Lachmuskeln der Zuschauer streuen dürfen. Die Inspiration dazu kam vor ein paar Jahren: Wir sahen urplötzlich ein strahlendes, glitzerndes Licht und hörten eine warmherzige Stimme, die sprach sehr undeutlich und außerdem wollten Stefan Schubert, unser Gitarrist und ich gemeinsam etwas auf die Beine bringen, und stellten plaudernd fest, dass wir beide uns schon länger mit der stillen Zeit beschäftigen. Stefan mit spannenden, musikalischen Arrangements traditioneller Weihnachtslieder und ich mit entsprechender satirischer Literatur.

Zum letzten Mal: Blackbird

Das spannende "Psychoduell sorgt 80 Minuten lang für Spannung und wartet mit einigen überraschenden Wendungen auf.", so die Presse zur Premiere. Nun ist es nur mehr einmal, am 11. Dezember 2013 um 20 Uhr im kleinen theater zu sehen....

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Nachgefragt: Maria Hofstätter

Am Freitag, den 8. November und Samstag, den 9. November sind die Schauspielerinnen Maria Hofstätter und Martina Spitzer im kleinen theater mit dem Theaterstück „Anna und Martha. Der dritte Sektor“ von Dea Loher zu Gast. Wir haben nachgefragt.

kleines theater: Können Sie uns kurz beschreiben, warum Sie und Ihre Kollegin Martina Spitzer mit diesem Stück auf Tournee gegangen sind?

Maria Hofstätter Auf Tournee zu gehen bedeutet eine Produktion an verschieden Orten, in verschieden Räumen sehr unterschiedlichem Publikum zu zeigen. Das erfordert eine gewisse Flexibilität von uns, die manchmal sehr fordernd ist, aber auch sehr konstruktiv sein kann.Genau diese Unwägbarkeiten machen den Reiz aus. Nicht jede Produktion eignet sich allerdings für eine Tournee! Bühnenbild und Technik müssen transportabel und dem Veranstaltungsort anpassbar eingesetzt werden können. Und man muß das Stück und die Teamkollegen mögen, sonst hat man wenig Lust sich diese Art Strapazen anzutun. „Anna und Martha“ entspricht diesen Kriterien.

kleines theater: Was ist das Besondere an „Anna und Martha. Der dritte Sektor?“

Maria Hofstätter im kleinen theater zu Gast

Maria Hofstätter, bekannt aus unzähligen Film- und Fernsehauftritte, nund Martina Spitzer sind in der Erfolgsproduktion "ANNA UND MARTHA. DER DRITTE SEKTOR" des "Vorarlberger Projekttheaters", dem NESTROY-PREISTRÄGER 2006 für die beste Off-Produktion, zu sehen....

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Nachgefragt: Toutou

Alfons Noventa, Margot Maria Paar und Torsten Hermentin in Toutou

Alfons Noventa, Margot Maria Paar und Torsten Hermentin in „Toutou“

Am Mittwoch, 9. Oktober 2013, hat die Komödie „Toutou“ von Daniel Besse & Angès Tutenuit Premiere im kleinen theater. Wir haben bei der Hauptdarstellerin und Leiterin des Theater Laetitia, Margot Maria Paar, nachgefragt.

kleines theater: Was war der Grund, dass ihr „Toutou“ als Eure diesjährige Komödienproduktion ausgewählt habt?

Margot Maria Paar Die Sprache der Autoren hat uns beeindruckt, die Dramaturgie des Stücks und natürlich das Thema, das so noch nie auf einer Bühne behandelt wurde. Die Liebe zu Haustieren, die viele Menschen mit uns teilen, verdient, dass man sich auch auf der Bühne damit beschäftigt. Das Stück behandelt auf einer zweiten Ebene wichtige Dinge wie Liebe, Freundschaft, Verantwortung und das Recht auf Freiheit innerhalb von Beziehungen.

Welcher Sprengstoff im Verschwinden eines geliebten Vierbeiners steckt, das bringt TOUTOU auf amüsante und geistreiche Art auf die Bühne. Viel verdankt das Stück dem Humor, der Situationskomik und der berührenden Ehrlichkeit zwischen den Figuren.

Durch Reduzierung auf das Wesentliche, durch ein Theater wie durch ein Brennglas, welches ganz auf die Schauspieler reduziert ist, soll sich das Publikum wieder erkennen, über eigene Beziehungsmuster lachen und neue Denkanstöße bekommen.

Das Stück ist in Frankreich und Deutschland mit großem Erfolg aufgeführt worden. Daher freuen wir uns besonders, dass es dem Theater Laetitia gelungen ist, die Rechte für die österreichische Erstaufführung von TOUTOU bekommen zu haben.

kleines theater: In der Inszenierung wird das Verschwiegene, durch das Verschwinden des Hundes, plötzlich Thema zwischen den Personen. Inwiefern unterscheidet sich die Inszenierung von anderen Beziehungskomödien?

Nachgefragt: Rita will’s wissen

Peter Malzer und Elisabeth Nelhiebel in

Peter Malzer und Elisabeth Nelhiebel in „Rita will’s wissen“ von Willy Russell

Am Samstag, 28. September 2013, hat die Komödie „Rita will`s wissen“ von Willy Russell Premiere im kleinen theater. Wir haben beim Regisseur des Stückes, Markus Steinwender, nachgefragt.

kleines theater: In der Bevölkerung wird das Berufsbild der „Friseurin“ häufig mit den Worten „blond und  dumm“ verbunden? In wie weit kommen in dem Theaterstück diese Klischees vor?

Markus Steinwender Ich bin mir ja nie so ganz sicher, welches Klischee „die Bevölkerung“ von den verschiedenen Berufsgruppen hat. Nun ist aber der Autor von „Rita will’s wissen“, Willy Russell, genau durch dieses Stück vom Damenfriseur zu einem der erfolgreichsten Theaterautoren Großbritanniens geworden. Man kann also sagen, er weiß, wovon er spricht. Auch weil er, wie die Titelfigur Rita, den zweiten Bildungsweg absolvierte. Und ja, Rita ist Friseurin. Ja, sie ist blond. Aber nein, sie ist nicht dumm. Sie hatte nur keine Chance auf Bildung. Aber sie erkennt, dass nur Bildung sie aus dem Leben bringen kann, in dem sie sich nicht glücklich fühlt. Sie will eine Wahl haben. Sie will entscheiden können, was sie wann warum macht. Beruflich und privat. Und sie sieht diese Chance auf eigene Entscheidungen als sie den Erwachsenen-Kurs an der Uni belegt.

kleines theater: Es gibt das Zitat von Marie von Ebner-Eschenbach „Wer nichts weiß, muss alles glauben“. Zeigt die Protagonistin dies auf der Bühne

Nachgefragt: Brennesseln

Vom Mittwoch, 3. Juli bis Samstag, 6. Juli 2013 gastieren die Brennesseln im kleinen theater und bilden traditioneller Weise auch den Abschluss dieser Saison. Wir haben bei Alfred Aigelsreiter nachgefragt.

kleines theater: Wie ist denn eigentlich die Gruppierung „Brennesseln“ entstanden?

Alfred Aigelsreiter Die Brennesseln entstanden durch Zufall, wie vieles im Leben, beim Bundesligaklub Admira-Wacker Mödling. Dort trafen sich die ersten Mitspieler, von denen dann nur ich übrigblieb. Die heutigen Protagonisten kamen auch per Zufall zur Gruppe.
Peter Siderits kenne ich seit der Kindheit, wir haben uns dann aus den Augen verloren, er spielte bei der Pop-Gruppe Misthaufen in den 70ern des letzten Jahrhunderts und durch Zufall kamen wir wieder zusammen. Das ist 30 Jahre her. Paul Peschka kam über einen Bekannten der einen Bekannten hatte, dessen Bekannter ein Bekannter der Brennesseln war, das war vor 32 Jahren. Robert Herret sah ich bei den Nestroy-Spielen 1981 zum erstenmal, dachte mir, der ist gut. Als wir dann einen Neuen brauchten, 15 Jahre später, kannte ich ihn schon näher und machte ihm das Angebot, daß er nicht ausschlug.

Was inspiriert euch zu dem Programm?

Musik-Highlight: Zeitlieder

Am Samstag, 4. Mai 2013, kommt Georg Clementi zusammen mit Sigrid Gerlach-Waltenberger am Akkordeon und Tom Reif an der Gitarre mit seinem "Zeitlieder"-Programm ins kleinen theater....

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Nachgefragt: Blackbird

Am Mittwoch, den 03. April 2013, hat das Theaterstück „Blackbird“ Premiere im kleinen theater. Wir haben beim Regisseur des Stückes, Markus Steinwender, nachgefragt:

kleines theater: Das Theaterstück „Blackbird“ des schottischen Dramatikers David Harrower wurde 2005 in Schottland zum „Theaterstück des Jahres“ nominiert. Uraufgeführt wurde es unter der Regie von Peter Stein auf dem Edinburgh International Festival. Was hat dich dazu bewogen dieses Theaterstück zur Salzburger Erstaufführung zu bringen?

Elisabeth Nelhiebel und Peter Malzer in: Blackbird von David HarrowerMarkus Steinwender: Was ich an diesem Stück besonders mag, ist, dass – obwohl die Thematik des Stückes von sich aus schon dazu verführt – nichts und niemand als eindeutig „gut“ oder „böse“ stigmatisiert wird.

Wir begegnen hier zwei erwachsenen Menschen, die in 90 Minuten herauszufinden versuchen, was damals, vor 15 Jahren, und was seither passiert ist. Die beiden waren damals ein Liebespaar. Was an sich nichts Außergewöhnliches ist. Nur war sie 12 und er war Anfang 40. Ein erwachsener Mann liebt (in genau diesem Sinne) ein 12jähriges Kind. Und das 12jährige Mädchen (ein Kind in ebenfalls genau diesem Sinne) liebt den Erwachsenen. Dass sich sehr junge Menschen in sehr viel ältere verlieben, ist nachvollziehbar. Dass sehr viel ältere Menschen sich in sehr junge verlieben, ist falsch. Der Autor lässt uns an diesem Punkt aber im Stich: Er spricht von Liebe im gleichen Atemzug wie von Missbrauch, er beschreibt Romantik und gleichzeitig tiefe menschliche Abgründe, er hat die Frau und den Mann, die jetzt auf einander treffen, therapiert und genau so allein gelassen in deren Traumata.

Nachgefragt: Unschuld for sale

Ab Sonntag, den 17.02.2013, ist Elke Hartmann wieder im kleinen theater in „Unschuld for sale“ zu sehen. Wir haben nachgefragt.

kleines theater: Traumberuf Schauspielerin. Was hat dich dazu bewogen dieses Berufsfeld erobern zu wollen?

Elke Hartmann: Ursprünglich war ich einfach zu faul zu arbeiten oder eine ernsthaftes Studium zu beginnen. Da sagte ein Freund zu mir, beginn doch eine Schauspielausbildung , du bist immer so lustig. Das habe ich dann halbherzig gemacht. In der Ausbildung habe ich dann erfahren wie viel Spaß es macht sich selbst in verschiedensten Konstellationen auszuprobieren und zu erleben, und immer neue Ausschnitte von Gesellschaft zu konstruieren, um das Ergebnis dann mit Zuschauern zu teilen, die dieses Ergebnis schon wieder verändern. Das ist absolut spannend. Da habe ich erst meine Leidenschaft für das Theater gefunden – und die ist immer noch da.

Welche Figur hat dich im Laufe ihrer Karriere am meisten gefordert und was ist die besondere Herausforderung an „Unschuld for Sale“?

Premiere: Lederfresse

Am Mittwoch, 6. Februar 2013, können Sie die Premiere von Lederfresse mit Melanie Arnezeder und Bálint Walter in der Regie von Caroline Richards im kleinen theater erleben....

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Nachgefragt: Blondiert bevorzugt

Am Freitag, 8. Februar 2013, hat Tanja Kuntze mit „Blondiert bevorzugt“ im kleinen theater Premiere. Wir haben nachgefragt.

kleines theater: Liebe Tanja, was hat dich dazu bewogen Schauspielerin/Kabarettistin zu werden? War das schon immer dein Traum?

Tanja Kuntze: Bereits mit zweieinhalb Jahren habe ich bei der Trauung meiner Tante und meines Onkels in einer schwedischen Kirche so laut `We shall overcome´ gesungen, dass ich evakuiert werden mußte. Mit fünf oder sechs bin ich immer in den Türrahmen der Wohnung hochgeklettert und habe Faxen gemacht, wenn Besuch kam.  Meine Mutter war schon fest davon überzeugt, dass mich irgendwann ein Wanderzirkus mitnimmt! Als ich dann mit 18 mein Gymnasium abbrach, um eine Ausbildung am Theater in München zu machen, war sie also fast schon erleichtert!

Wenn man auf deiner Homepage ein wenig herumschnuppert findet man eine enorme Anzahl an Rollen, die du bereits verkörpert hast. Welche Figur hat dich bisher am meisten herausgefordert? Und kannst du uns einen kurzen Einblick in deinen Alltag geben, wenn du gerade mal nicht auf der Bühne zu finden bist?

Nachgefragt: Du bist meine Mutter

Am Samstag, 19. Januar 2013, hat Walter Anichhofer mit „Du bist meine Mutter“ von Joop Admiral im kleinen theater Salzburg-Stadt Premiere. Wir haben nachgefragt.

kleines theater: Lieber Walter, was war deine Motivation, dieses Stück auzuwählen und was bedeutet es für einen Künstler zwei Rollen gleichzeitig zu verkörpern?

Walter Anichhofer Ich habe Joop Admiraal, den Autor des Stücks, vor langer Zeit sein Stück selber spielen sehen. Dieser Theaterabend hat mich unglaublich beeindruckt, und die Eindrücke haben mich seitdem begleitet; bis ich wusste, dass jetzt der geeignete Augenblick gekommen ist, genau dieses Stück selber zu spielen. Es ist eher die Gesamtsituation, die eine Herausforderung für mich darstellt, also die Auseinandersetzung damit, dass ein Elternteil im Pflegeheim lebt. Und ich weiß mittlerweile von sehr vielen Menschen in meinem Umfeld, dass ganz viele von eben dieser Situation betroffen sind.

Inwiefern glaubst du, dass Menschen sich in dem Stück wiederfinden?

Nachgefragt: Zeitlieder

Am Freitag, 30. November 2012, kommt Georg Clementi gemeinsam mit Sigrid Gerlach-Waltenberger am Akkordeon und Tom Reif an der Gitarre ins kleine theater und singt seine „Zeitlieder„. Wir haben nachgefragt.

kleines theater: Lieber Georg, du hast beim deutschen Chanson- und Liedwettbewerb „Der Troubadour“ den 1. Jury-Preis gewonnen und wurdest gleichzeitig mit dem Publikumspreis bedacht, das wird sicher ein toller Abend im kleinen theater. Was dürfen sich die Zuschauer erwarten?

Georg Clementi Ein Konzert voller anregender Lieder, mit tiefgründigen Texten und eingängiger Musik. Tiefgehende Heiterkeit könnte man das nennen. Zudem ist es die erste Präsentation unserer nigelnagelneuen CD, die unser Gitarrist Tom Reif produziert hat. Dann haben wir noch den großen Erfolg durch diese Preise im Rücken, wir schweben ja momentan. Was glauben Sie, was das für eine Show wird. Am besten kann man sich aber auf unserer Homepage www.zeitlieder.de einen Überblick über unser Programm verschaffen.

Nachgefragt: 15 Jahre Theater Laetitia

Das Theater Laetitia rund um Margot Maria Paar feiert am 27.9.2012 sowohl 15-jähriges Jubiläum als auch die Premiere der neuen Produktion „Möwe und Mozart„. Wir haben nachgefragt.

kleines theater: Liebe Margot, 15 Jahre Theater Laetitia! Wie beschreibst du diese Jahre?

Margot Maria Paar Die Jahre sind wie im Flug vergangen. Kaum zu glauben, dass ich mit dem Theater Laetitia nun schon die 13. Produktion auf die Bühne gestellt habe, elf davon im kleinen theater, das für mich zum Stammhaus geworden ist. Spiel- und Lebensfreude zu verbreiten, war eine meiner Intentionen, als ich 1997 den Sprung ins kalte Wasser wagte und das Theater als ein Ein-Frau-Unternehmen gründete. Deshalb wählte ich den Namen Laetitia. Ich möchte mit meinen Stücken, meist lebensbejahende Komödien mit Tiefgang, das Publikum zum Lachen und Schmunzeln bringen. Gleichzeitig möchte ich die Menschen zum Nachdenken anregen und ihnen einen Spiegel vorhalten.

Nachgefragt: Farrago

Am 14.3.2012 feierte die neue Produktion „Farrago“ des Theater Miluna im kleinen theater Premiere. Wir haben nachgefragt.

kleines theater: Was hat dich dazu bewogen, dieses Theaterstück der polnischen Autorin Lidia Amejko zu realisieren?

Jurek Milweski Das Stück wurde mir von einem polnischen Schauspieler vorgeschlagen und von meiner Frau empfohlen. Beide haben den intelligenten Humor des Stücks betont. Lange Zeit wussten wir nicht, wie wir das Stück darstellen sollten. Unsere Ansichten waren diametral unterschiedlich. Letztendlich der Regisseur Gregor Matysik (der schon vor vielen Jahren im KT gespielt und inszeniert hat), beschloss, dass wir ohne spezielle Abhilfe wie Projektionen spielen. Alles sollte mit der Kraft der reinen Fantasie und Schauspielkunst geschehen.
Oder um mit den Worten der Autorin zu antworten: „Wir leben in den Zeiten, wo das „zum Schein“, das „etwas vorzutäuschen“, das „Spiel mit dem (An)Schein“ schon in der Form virtueller Wirklichkeit die festen Bestandteile unseres Lebens sind. Alle sind wir Schauspieler und der Einfluss der virtuellen Wirklichkeit wirft immer wichtigere Fragen auf.“

In dem Theaterstück weist der Schauspieler Viktor Farrago auf die Unterschiede zwischen Wirklichkeit und Fiktion hin. Geraten die Zuschauer somit ein wenig in die Welt der Esoterik?

Nachgefragt: Mit fremden Federn

Am 27. März 2012 sind Paul Peschka & Robert Herret, bekannt als Mitglieder der Brennesseln, mit ihrer humoristisch-kritischen Bestandsaufnahme der österreichischen Seele Mit fremden Federn im kleinen theater zu Gast. Wir haben bei den beiden nachgefragt:

kleines theater: Die Zuschauer kennen euch von der Kabarettgruppe „Die Brennesseln“. Wie seid ihr auf die Idee gekommen erstmals als Duett aufzutreten?

Paul Peschka & Robert Herret: Zu allererst möchten wir bemerken, dass diese Duett-Idee in keinster Weise damit zu tun hat, dass etwa zwei Brennesseln der „Brennessel-Alltag“ zu langweilig geworden wäre! Die Brennesseln zählen seit Jahren zu einer fixen Größe in der Sparte „Politisches Kabarett“, manche Zeitungen bezeichnen sie sogar als „bissigste Kabarettgruppe Österreichs“ überhaupt! Es gibt über’s Jahr gesehen viel zu tun für die Brennesseln, unser Publikum jauchzt auf in „Krisen wie diesen“ angesichts der verbalen Ohrfeigen, die die Brennesseln an „die obere Adresse“ verteilen! Ein Publikum das uns, wie z.B. das phantastische Salzburger Publikum, seit 31 Jahren auf unserem Weg begleitet! So gesehen freuen wir uns jetzt schon unbändig auf unsere Spielserie im Sommer 2012 im Kleinen Theater in Salzburg! Und solange es dieses wunderbare Publikum gibt werden die Brennesseln nicht müde werden, ihr „Gift“ stetig zu verschießen!

Soviel also als Anfangsbemerkung! Doch um auf die Anfangsfrage „Duett-Idee“ zurückzukommen, irgendwann haben Robert und ich festgestellt, dass wir schauspielmäßig das „gleiche G’spür“ füreinander haben! Das funktioniert eben nicht mit jedem Schauspielpartner, aber bei uns muß man sagen: „Es hat theatralisch zwischen uns „Klick!“ gemacht!“. Seit diesem Zeitpunkt tragen wir beide den Wunsch in uns, etwas gemeinsam machen zu wollen, und ab Mitte 2011 hat sich eben die Gelegenheit ergeben, dies zu tun! Wahrscheinlich werden die vier Herren der Brennesseln „im Alter“ immer umtriebiger ihrem Publikum, abseits vom jährlichen Brennessel-Programm, noch mehr bieten zu wollen: Aigelsreiter mit seinem Solo-Programm zur Jahreswende, Siderits mit seinen Musikprojekten, und eben Herret & Peschka mit ihrem „Mit fremden Federn!“-Programm!

Nachgefragt: Du spinnst doch

Am 8. Februar 2012 feiert die theaterachse mit dem Jugendstück DU SPINNST DOCH im kleinen theater Premiere. Wir haben beim Regisseur und künstlerischen Leiter Mathias Schuh nachgefragt:

kleines theater: Ausgangsbasis für dein Theaterstück sind Fälle aus der Kinder- und Jugendanwaltschaft (KIJA) Oberösterreich, können evtl. betroffene junge ZuschauerInnen nach der Vorstellung besser oder anders mit ihren Situationen umgehen bzw. etwas lernen?

Mathias Schuh: Es ist auch ein Fall aus Salzburg dabei. Auch mit der KIJA Salzburg gibt es eine gute Zusammenarbeit. Zuallererst sehen der/die Jugendlichen mal, dass es Anderen genauso geht und sie sehen wie in einer Beratungsstelle mit den Anliegen der Kids umgegangen wird. Das ist sehr wichtig, weil noch viele Jugendliche Scheu davor haben zu einer „öffentlichen Stelle“ zu gehen, weil eben nicht klar ist was dort passiert. Sie sehen auch, dass es wichtig ist über Probleme zu reden und diese nicht in sich hinein zu fressen. Sprach- und Machtlosigkeit ist ein Thema und da ist nicht nur die der Kids gemeint sondern auch die der Eltern welche auch nicht immer für alles Lösungen greifbar haben. So gesehen kann man viel „lernen“, wobei ich den Begriff „erfahren“ bevorzuge.

Präsentiert dein Stück Lösungen für die anfallenden Konflikte?

Nachgefragt: Zwei und ein Solo

Caroline Richards und Tanja Simma kommen für zwei Vorstellungen von „Zwei und ein Solo“ wieder ins kleine theater und wir haben nachgefragt:

kleines theater: Ihr nennt euer Programm „Kabarettvarieté“, was können sich die Zuschauer darunter vorstellen?

Caroline Richards: Es ist immer schwierig eine Definition zu finden für etwas neu Erfundenes. Kabarett und Comedy, Musik-Comedy, Varieté, Clown-Comedy … es gibt viele Versuche humorvolle Programme zu beschreiben. Im Grunde sind Menschen, die solche Programme erschaffen, Erfinder, da Sie versuchen die Komik aus sich herauszukitzeln und in eine Form zu bringen. Unser Programm ist daher mit Hilfe unseres Regisseurs Andreas Moldaschl aus Tanja Simma und mir heraus gekitzelt worden.

Die Blusen des Böhmen

Edi Jäger bringt für zwei Termine seinen Robert Gernhardt-Programm "Die Blusen des Böhmen" wieder auf die Bühne des kleinen theaters. Diesmal mit tatkräftiger Unterstützung durch die Vollblut-Musiker Alex Meik am Bass und Stefan Schubert an der Gitarre...

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Nachgefragt: Das Elfenkomp(l)ott

Ab 18.12. ist Das Elfenkomp(l)ott von und mit Mathias Schuh im kleinen theater zu sehen. Wir haben nachgefragt:

Die Gebrüder Grimm haben viele bekannte Hausmärchen geschrieben, wie bist du auf die Idee gekommen, die viel unbekannteren Elfenmärchen den Kindern als Theaterstück zu vorzuführen?

Mathias Schuh Bei meinen Recherchen für das Stück habe ich erkannt, dass gerade in Irland der Begriff der Elfen viel breiter zu sehen ist, wie man es aus den romantischen Disney Bearbeitungen kennt. Mir hat gefallen, dass sie offensichtlich nicht nur nett sind, sondern auch sehr launisch und zum Teil sogar hinterhältig. Das finde ich spannend und so sind diese Eigenschaften und eine Grimmgeschichte in mein ELFENKOMP(L)OTT eingeflossen.

Auf was können sich die kleinen Zuschauer bei einem Musik-Comic-Theater einstellen?

Nachgefragt: Meier sucht Verein

Meier sucht VereinFritz Messner, Manfred Baumann und Peter Blaikner sind mit ihrem neuem Kabarett „Meier sucht Verein“ im kleinen theater zu Gast, wir haben nachgefragt:

Nach euren erfolgreichen Programmen „Waidmann sucht Heil“ und „Bauer sucht Herbst“ jetzt das Stück „Meier sucht Verein“. Seid ihr selbst ebenfalls „Vereinsmeier“?
Peter Blaikner Wir sind in Vereinen aktiv, in Kulturvereinen. Es ist sehr wichtig, sich für eine Sache zu engagieren, um etwas mitgestalten zu können. Die übertriebene und überflüssige Wichtigkeit und Wichtigtuerei mancher Personen in Vereinen nehmen wir aber aufs Korn, diese Vereinsmeier sind lächerlich und zum Lachen, also ideal fürs Kabarett.

Wie oder wo habt ihr drei euch kennengelernt? Wie seid ihr auf die Idee gekommen gemeinsam auf der Bühne aufzutreten?