Aufzeichnungen eines Wahnsinnigen

… beide schafften mit Gogols „Tagebuch eines Wahnsinnigen“ in harter Knochenarbeit eine Glanzleistung …“ (Hermannstädter Zeitung, 18. März 2011)

Mittwoch-Abend, 11. Mai um 20:00 Uhr, brilliert Wolfgang Kandler im Schauspiel „Aufzeichnungen eines Wahnsinnigen“. + zusätzlicher Termin für Schulklassen DI, 10. Mai um 10 Uhr

Der Protagonist ist nicht unbedingt ein großer Held und Sympathieträger. Aksentij Iwanowitsch ist ein kleiner Beamter mit großen Träumen, neidisch, giftig und überheblich, nach oben buckelnd und nach unten tretend. Unter dem kratzbürstigen, zänkischen Äußeren leidet ein einsamer Mensch, isoliert durch mangelnde soziale Kompentenz, durch seinen niedrigen Rang und materielle Not, durch seine übertriebenen Ansprüche. Er ist einer von uns, nicht unbedingt der Beste, doch auch nicht der Schlechteste.  Seine Welt ist nicht so wie sie sein sollte, seine Realität ist enttäuschend, grau, seine Perspektive winzig, im Gegensatz zu seinen Träumen und Sehnsüchten. Die Diskrepanz zwischen seiner Wirklichkeit und seinen Ansprüchen zerreißt ihn. Und er findet einen Weg, dem Leiden zu entrinnen und seine Träume zu verwirklichen. Wer von uns hat sich nicht schon leicht megalomanen Tagträumen hingegeben. Wenn deine Welt nicht schön ist, dann ändere die Welt. Und Aksentij baut um, er kann sich nicht weiter anpassen, also passt er die Welt seinen Träumen an. Metamorphose. Die elende Raupe entpuppt sich als schillender Schmetterling. Es ist natürlich keine bewusste Entscheidung seinerseits, es ist die Krankheit, die seine Welt verändert, die Brücken abreißt zur normalen Welt, die ihm entrückt. Die Illusion aufrecht zu erhalten, ist jedoch kräfteraubend und die Umwelt bricht erneut mit Gewalt in seine Traumwelt ein und versucht seine "Schlösser in Spanien wieder einzureißen"- Aksentij zerbricht letzendlich an seiner Therapie aus Folter und Misshandlung. Für SchülerInnen ab 15 geeignet. 

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Nachgefragt: Liedermaching

Am Freitag, 05. Februar hat Michael Fitz mit seinem Soloprogramm „Liedermaching“ Salzburgpremiere im kleinen theater. Wir haben bei ihm nachgefragt:

kleines theater: Du bist uns bekannt durch zahlreiche Fernsehauftritte u.a. als Krimikommissar in der Serie Tatort. Was bedeutet dir der Auftritt auf der Bühne im Vergleich zu Fernsehauftritten?

Michael Fitz: michaelfitz[…]

Nachgefragt: Vokalensemble Auftakt

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Nach fünf Jvokalensemble_auftakt_1ahren und einem höchst erfolgreichen „One-Night-Ständchen“ ist das Vokalensemble Auftakt am 09. Mai zu Gast im kleinen theater. Im neuen Programm widmet sich das Vokalensemble nun dem heiter-frivolen Werk von Fritz Löhner-Beda. […]

Musik-Kabarett mit Christof Spörk: „Ebenholz“

Am SA 18. April stürzt sich Christof Spörk kopfüber in sein neues kabarettistisches Hauptabendprogramm …

Christof Spörks getreueste Gefährtin und griffbereiteste Gespielin in allen Ton- und Lebenslagen war und ist stets seine Klarinette. Gefertigt aus edlem Ebenholz. Aus eben jenem Holz, aus dem auch die gewagte Sprungschanze gezimmert ist, über die sich Spörk kopfüber in sein neues kabarettistisches Hauptabendprogramm stürzt. Als verwegene Flugbegleiter fungieren Quetschn und Klavier. Klopf auf Holz! Denn Spörks „Ebenholz“ steckt voller heimtückischer Holzwürmer und hartnäckiger Ohrwürmer. Auf der Suche nach den Kann- und Sollbruchstellen seiner sorgfältig geschnitzten Weltanschauungen stößt er auf gewitzte Verwerfungen und gefährliche Vorurteile. Aber Obacht! Spörk liebt Vorurteile. Solange es seine eigenen sind.

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Salzburg Premiere: Da Billi Jean is ned mei Bua

Samstagabend interpretieren die Musiker Stefan Leonhardsberger und Martin Schmid Klassiker der Popmusik neu und im österreichischen Dialekt. Neben viel Schmäh und präzisen Alltagsbeobachtungen finden auch nachdenkliche Momente ihren Platz.

„Eine echte Entdeckung“ – jubelte der Münchner Merkur 2015. Und nahm damit vorweg, was heute jedem Kenner der Szene klar ist. Der Oberösterreicher Stefan Leonhardsberger und sein Augsburger Haberer Martin Schmid erobern mit ihrem Musikkabarett nicht nur die Kritiker, sondern auch die Herzen des Publikums im Sturm. Ob als Einheizer von WANDA, auf der renommierten Bühne des Deutschen Theaters München oder bei Auftritten in ARD und BR – DA BILLI JEAN hält sein Publikum mit Dialektadaptionen großer Hits auf der Sesselkante.

Mal hochkomisch, mal nachdenklich, mal mitreißend wie ein Rockkonzert, lässt sich DA BILLI JEAN IS NED MEI BUA in keine bekannte Schublade stecken. Was zählt, ist ohnehin das Resultat – und das lässt sich am besten mit den Worten der Süddeutschen Zeitung zusammenfassen, denn:  „Am Ende mag sie keiner mehr gehen lassen

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 | Fotograf: Marcus Hartmann