Dezember 2012

Nachgefragt: Zeitlieder

Am Freitag, 30. November 2012, kommt Georg Clementi gemeinsam mit Sigrid Gerlach-Waltenberger am Akkordeon und Tom Reif an der Gitarre ins kleine theater und singt seine „Zeitlieder„. Wir haben nachgefragt.

kleines theater: Lieber Georg, du hast beim deutschen Chanson- und Liedwettbewerb „Der Troubadour“ den 1. Jury-Preis gewonnen und wurdest gleichzeitig mit dem Publikumspreis bedacht, das wird sicher ein toller Abend im kleinen theater. Was dürfen sich die Zuschauer erwarten?

Georg Clementi Ein Konzert voller anregender Lieder, mit tiefgründigen Texten und eingängiger Musik. Tiefgehende Heiterkeit könnte man das nennen. Zudem ist es die erste Präsentation unserer nigelnagelneuen CD, die unser Gitarrist Tom Reif produziert hat. Dann haben wir noch den großen Erfolg durch diese Preise im Rücken, wir schweben ja momentan. Was glauben Sie, was das für eine Show wird. Am besten kann man sich aber auf unserer Homepage www.zeitlieder.de einen Überblick über unser Programm verschaffen.

Nachgefragt: 15 Jahre Theater Laetitia

Das Theater Laetitia rund um Margot Maria Paar feiert am 27.9.2012 sowohl 15-jähriges Jubiläum als auch die Premiere der neuen Produktion „Möwe und Mozart„. Wir haben nachgefragt.

kleines theater: Liebe Margot, 15 Jahre Theater Laetitia! Wie beschreibst du diese Jahre?

Margot Maria Paar Die Jahre sind wie im Flug vergangen. Kaum zu glauben, dass ich mit dem Theater Laetitia nun schon die 13. Produktion auf die Bühne gestellt habe, elf davon im kleinen theater, das für mich zum Stammhaus geworden ist. Spiel- und Lebensfreude zu verbreiten, war eine meiner Intentionen, als ich 1997 den Sprung ins kalte Wasser wagte und das Theater als ein Ein-Frau-Unternehmen gründete. Deshalb wählte ich den Namen Laetitia. Ich möchte mit meinen Stücken, meist lebensbejahende Komödien mit Tiefgang, das Publikum zum Lachen und Schmunzeln bringen. Gleichzeitig möchte ich die Menschen zum Nachdenken anregen und ihnen einen Spiegel vorhalten.

Nachgefragt: Farrago

Am 14.3.2012 feierte die neue Produktion „Farrago“ des Theater Miluna im kleinen theater Premiere. Wir haben nachgefragt.

kleines theater: Was hat dich dazu bewogen, dieses Theaterstück der polnischen Autorin Lidia Amejko zu realisieren?

Jurek Milweski Das Stück wurde mir von einem polnischen Schauspieler vorgeschlagen und von meiner Frau empfohlen. Beide haben den intelligenten Humor des Stücks betont. Lange Zeit wussten wir nicht, wie wir das Stück darstellen sollten. Unsere Ansichten waren diametral unterschiedlich. Letztendlich der Regisseur Gregor Matysik (der schon vor vielen Jahren im KT gespielt und inszeniert hat), beschloss, dass wir ohne spezielle Abhilfe wie Projektionen spielen. Alles sollte mit der Kraft der reinen Fantasie und Schauspielkunst geschehen.
Oder um mit den Worten der Autorin zu antworten: „Wir leben in den Zeiten, wo das „zum Schein“, das „etwas vorzutäuschen“, das „Spiel mit dem (An)Schein“ schon in der Form virtueller Wirklichkeit die festen Bestandteile unseres Lebens sind. Alle sind wir Schauspieler und der Einfluss der virtuellen Wirklichkeit wirft immer wichtigere Fragen auf.“

In dem Theaterstück weist der Schauspieler Viktor Farrago auf die Unterschiede zwischen Wirklichkeit und Fiktion hin. Geraten die Zuschauer somit ein wenig in die Welt der Esoterik?

Nachgefragt: Mit fremden Federn

Am 27. März 2012 sind Paul Peschka & Robert Herret, bekannt als Mitglieder der Brennesseln, mit ihrer humoristisch-kritischen Bestandsaufnahme der österreichischen Seele Mit fremden Federn im kleinen theater zu Gast. Wir haben bei den beiden nachgefragt:

kleines theater: Die Zuschauer kennen euch von der Kabarettgruppe „Die Brennesseln“. Wie seid ihr auf die Idee gekommen erstmals als Duett aufzutreten?

Paul Peschka & Robert Herret: Zu allererst möchten wir bemerken, dass diese Duett-Idee in keinster Weise damit zu tun hat, dass etwa zwei Brennesseln der „Brennessel-Alltag“ zu langweilig geworden wäre! Die Brennesseln zählen seit Jahren zu einer fixen Größe in der Sparte „Politisches Kabarett“, manche Zeitungen bezeichnen sie sogar als „bissigste Kabarettgruppe Österreichs“ überhaupt! Es gibt über’s Jahr gesehen viel zu tun für die Brennesseln, unser Publikum jauchzt auf in „Krisen wie diesen“ angesichts der verbalen Ohrfeigen, die die Brennesseln an „die obere Adresse“ verteilen! Ein Publikum das uns, wie z.B. das phantastische Salzburger Publikum, seit 31 Jahren auf unserem Weg begleitet! So gesehen freuen wir uns jetzt schon unbändig auf unsere Spielserie im Sommer 2012 im Kleinen Theater in Salzburg! Und solange es dieses wunderbare Publikum gibt werden die Brennesseln nicht müde werden, ihr „Gift“ stetig zu verschießen!

Soviel also als Anfangsbemerkung! Doch um auf die Anfangsfrage „Duett-Idee“ zurückzukommen, irgendwann haben Robert und ich festgestellt, dass wir schauspielmäßig das „gleiche G’spür“ füreinander haben! Das funktioniert eben nicht mit jedem Schauspielpartner, aber bei uns muß man sagen: „Es hat theatralisch zwischen uns „Klick!“ gemacht!“. Seit diesem Zeitpunkt tragen wir beide den Wunsch in uns, etwas gemeinsam machen zu wollen, und ab Mitte 2011 hat sich eben die Gelegenheit ergeben, dies zu tun! Wahrscheinlich werden die vier Herren der Brennesseln „im Alter“ immer umtriebiger ihrem Publikum, abseits vom jährlichen Brennessel-Programm, noch mehr bieten zu wollen: Aigelsreiter mit seinem Solo-Programm zur Jahreswende, Siderits mit seinen Musikprojekten, und eben Herret & Peschka mit ihrem „Mit fremden Federn!“-Programm!

Nachgefragt: Du spinnst doch

Am 8. Februar 2012 feiert die theaterachse mit dem Jugendstück DU SPINNST DOCH im kleinen theater Premiere. Wir haben beim Regisseur und künstlerischen Leiter Mathias Schuh nachgefragt:

kleines theater: Ausgangsbasis für dein Theaterstück sind Fälle aus der Kinder- und Jugendanwaltschaft (KIJA) Oberösterreich, können evtl. betroffene junge ZuschauerInnen nach der Vorstellung besser oder anders mit ihren Situationen umgehen bzw. etwas lernen?

Mathias Schuh: Es ist auch ein Fall aus Salzburg dabei. Auch mit der KIJA Salzburg gibt es eine gute Zusammenarbeit. Zuallererst sehen der/die Jugendlichen mal, dass es Anderen genauso geht und sie sehen wie in einer Beratungsstelle mit den Anliegen der Kids umgegangen wird. Das ist sehr wichtig, weil noch viele Jugendliche Scheu davor haben zu einer „öffentlichen Stelle“ zu gehen, weil eben nicht klar ist was dort passiert. Sie sehen auch, dass es wichtig ist über Probleme zu reden und diese nicht in sich hinein zu fressen. Sprach- und Machtlosigkeit ist ein Thema und da ist nicht nur die der Kids gemeint sondern auch die der Eltern welche auch nicht immer für alles Lösungen greifbar haben. So gesehen kann man viel „lernen“, wobei ich den Begriff „erfahren“ bevorzuge.

Präsentiert dein Stück Lösungen für die anfallenden Konflikte?

Nachgefragt: Zwei und ein Solo

Caroline Richards und Tanja Simma kommen für zwei Vorstellungen von „Zwei und ein Solo“ wieder ins kleine theater und wir haben nachgefragt:

kleines theater: Ihr nennt euer Programm „Kabarettvarieté“, was können sich die Zuschauer darunter vorstellen?

Caroline Richards: Es ist immer schwierig eine Definition zu finden für etwas neu Erfundenes. Kabarett und Comedy, Musik-Comedy, Varieté, Clown-Comedy … es gibt viele Versuche humorvolle Programme zu beschreiben. Im Grunde sind Menschen, die solche Programme erschaffen, Erfinder, da Sie versuchen die Komik aus sich herauszukitzeln und in eine Form zu bringen. Unser Programm ist daher mit Hilfe unseres Regisseurs Andreas Moldaschl aus Tanja Simma und mir heraus gekitzelt worden.

Die Blusen des Böhmen

Edi Jäger bringt für zwei Termine seinen Robert Gernhardt-Programm "Die Blusen des Böhmen" wieder auf die Bühne des kleinen theaters. Diesmal mit tatkräftiger Unterstützung durch die Vollblut-Musiker Alex Meik am Bass und Stefan Schubert an der Gitarre...

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