November 2011

Nachgefragt: Meier sucht Verein

Meier sucht VereinFritz Messner, Manfred Baumann und Peter Blaikner sind mit ihrem neuem Kabarett „Meier sucht Verein“ im kleinen theater zu Gast, wir haben nachgefragt:

Nach euren erfolgreichen Programmen „Waidmann sucht Heil“ und „Bauer sucht Herbst“ jetzt das Stück „Meier sucht Verein“. Seid ihr selbst ebenfalls „Vereinsmeier“?
Peter Blaikner Wir sind in Vereinen aktiv, in Kulturvereinen. Es ist sehr wichtig, sich für eine Sache zu engagieren, um etwas mitgestalten zu können. Die übertriebene und überflüssige Wichtigkeit und Wichtigtuerei mancher Personen in Vereinen nehmen wir aber aufs Korn, diese Vereinsmeier sind lächerlich und zum Lachen, also ideal fürs Kabarett.

Wie oder wo habt ihr drei euch kennengelernt? Wie seid ihr auf die Idee gekommen gemeinsam auf der Bühne aufzutreten?

Nachgefragt: Köchl, bis es gar ist

Köchl, bis es gar istAnita Köchl hat mit „Köchl, bis es gar ist“ ihr erstes Solo-Kabarett im kleinen theater präsentiert. Wir haben nachgefragt:

Das Geburtstagfest der 13jährigen Tochter, Staubsauger, Rührschüsseln, Gedankengänge etc…. der ganz normale Wahnsinn in einer Familie. Gibt es Parallelen zu deiner eigenen Familie?

Anita Köchl Gerade das eigene Erleben hat mich dazu angeregt, dieses Programm zu schreiben. Ich habe es fast als persönlichen Auftrag gesehen, das einmal zu machen, da ich vollkommen im Alltag stehe und vollkommen auf der Bühne. Eine Zusammensetzung, die einen fast zwingt, die Dinge des Alltags einmal auf humorvolle Art zur Sprache zu bringen.

Der Spagat zwischen Berufsleben und Familie ist nicht immer leicht. Wie schaffst du es immer wieder sensationelle Stücke zu schreiben und zu spielen.

Nachgefragt: Schmähtandler

Am Sa, 5.11.2011., sind die „Schmähtandler„, also Elisabeth Nelhiebel und Sigrid Gerlach Waltenberger, im kleinen theater zu Gast. Wir haben nachgefragt:

Die Schmähtandler streifen durch Wien mit Ihren lustigen, schaurigen Gschichterln? Kann sich der Zuschauer so den Abend mit euch vorstellen?

Schmähtandler Die Schmähtandler laden zu einer Reise durch die Wiener urtypische Heurigen-, Beisl-, Friedhofs- und Straßenstrichlandschaft. Sie treffen auf Besoffene, auf Frauenmörder, auf Leichen und Liebespaare. Um diese Atmosphäre spürbar und hörbar und sichtbar zu machen, bedienen sie sich Wiener Liedguts: das fängt an bei Spittelbergliedern aus dem 18. bis 19.Jahrhundert, geht weiter über Nestroy, Hermann Leopoldi in den Beginn des 20. Jahrhunderts, erfreut sich sehr an den Texten der Wiener Gruppe aus den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts, und landet schließlich in der Moderne und begrüßt Wolfgang Ambros, Falco, Roland Neuwirth und natürlich H.C. Artmann. Und nimmt auf diesem Weg noch einige andere Komponisten und Texter mit.