Oktober 2010

Macht|schule|theater 2010/11

Auf Grund des großen Erfolgs wird die Theaterinitiative Macht|schule|theater vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur gemeinsam mit KulturKontakt Austria und DSCHUNGEL Wien im Schuljahr 2010/11 weitergeführt. Als Teilprojekt der Initiative “Weiße Feder – Gemeinsam für Fairness und gegen Gewalt“ ist das Ziel der Theaterinitiative die intensive künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema Gewalt und Gewaltprävention.

Das kleine theater ist auch im Schuljahr 2010/11 wieder Teil des Projekts und arbeitet seit Anfang des Schuljahrs mit zwei Schulen in Salzburg an der Stückentwicklung „fall netz“. Details finden Sie hier in Kürze.

Nachgefragt: In Zeiten, so wie diesen

Am 30.10. feiern Barbara Ruppnig und Mathias Lühn mit ihrem Programm „In Zeiten, so wie diesen“ Österreich-Premiere im kleinen theater. Wir haben nachgefragt!

Euer Programm trägt den Untertitel „Eine Revue voll Ironie“. Worauf kann sich das Publikum des „kleinen theaters“einstellen?

Barbara Ruppnig und Mathias Lühn Auf eine Zeitreise in die 20iger Jahre. Diese Welt besteht aus der Hoffnung, vom Elend der Kriegsjahre in eine neue Zeit aufzubrechen. Die Moderne, die Zukunft – wie es der Futurismus veranschaulicht. Sie besteht aus bewegten Bildern des revolutionärsten Moments dieser Zeit: dem Kino. Weiters aus Musik, von Charleston bis Jazz, aus Sensationen wie die bis dahin für unmöglich gehaltene Non-Stop-Überquerung des Atlantiks mit einem Flugzeug. Charles Lindbergh hat nicht nur einen Rekord gebrochen, er hat ein neues Zeitalter eingeläutet. Diese Welt ist auch eine aus den Fugen geratene, eine Welt der Umwälzungen, der Putsche, der Straßenschlachten und des Dadaismus. Die 20er Jahre finden deshalb bei uns eine solche Resonanz, weil sie uns wie eine Champagnerflasche vorkommen, aus der der Korken knallt. Was hernach herausschäumt ist das explosivste Gemisch an künstlerischen, gesellschaftlichen und politischen Strömungen, das wir so komprimiert noch nie erlebt haben. Das beeinflusst uns bis heute! Im Vergleich zwischen damals und heute, speziell in punkto Wirtschaftskrise, bleibt ein gerüttelt Maß an Ironie unausweichlich.

Euer Programm feiert im „kleinen theater“ Österreich-Premiere. Warum gerade dort?

Nachgefragt: Edi Jäger

Edi Jäger und Anita Köchl sind dem Publikum des kleinen theaters seit vielen Jahr ein Begriff und Sie stehen für Theater, das beste Unterhaltung mit Tiefgang verbindet. Das kleine theater hat mit Edi Jäger ein paar Fragen gestellt:

Mit „Der letzte der Feurigen Liebhaber“ und „Gut gegen Nordwind“ werden zwei Erfolgsstücke, die regelmäßig ausverkauft sind, im kleinen theater, in dem Anita Köchl und du regelmäßiger Stammgast seid, wieder aufgenommen. Welche Beziehung habt ihr persönlich zum kleinen theater?

Edi Jäger Ich habe in diesem Theater ja, als es noch ein Ensembletheater war, als Schauspieler begonnen und war seither an vielen unvergesslichen Theaterproduktionen beteiligt. Es gab viele wunderbare Begegnungen mit tollen Künstlern und Menschen. Das verbindet mich ganz besonders mit diesem alten – und nun so wunderbar renovierten – Weinkeller. Anita Köchl und ich machen ja auch sehr viele Theaterexpeditionen außerhalb. In Wien, Linz, Innsbruck, in ganz Österreich und Deutschland. Aber das kleine theater ist so etwas wie unser Basislager. Wir freuen uns hier vor allem über unser phantastisches Publikum, das mit großer Neugierde und Begeisterungsfähigkeit unsere Arbeit begleitet. Das ist wahnsinnig schön.

In Gut gegen Nordwind stehen die elektronische Kommunikation und der virtuelle Raum des Internets im Gegensatz zum materiellen Raum. Zwei Personen lernen sich zufällig über eine fälschlich versandte E-Mail kennen. Welche Rolle spielt das Internet in deinem privaten Leben und jenem eines Künstlers?

Nachgefragt: Abends in der Firma

Am 14. Oktober 2010 kommt Peter Blaikners aktuelle Komödie Abends in der Firma zurück auf die Bühne des kleinen theaters. Wir haben dazu bei ihm nachgefragt.

Putzfrauen leeren die Papierkörbe in jeder Firma und können auf diesem weg – so sie es wollen, in das Privatleben der MitarbeiterInnen Einblick nehmen. Welche Rolle spielt dieser Umstand in „Abends in der Firma?“.

Peter Blaikner Die Putzfrau in meiner Firma hat mit anderen Putzfrauen der Firma ein Netz an Informationen, die ihr Chef nicht hat. Damit kann sie ihren Chef auf eine komödiantische Weise unter Druck setzen, ihn aber auch vor diversen Machenschaften warnen. Es gibt private Verstrickungen, aber auch geschäftliche Machtspiele, Firmenalltag eben.

Der Juniorchef in deinem Stück trägt den Namen Fröstl. Was sagt dies über den Charakter dieser Person aus und „taut“ diese im Laufe der Handlung auf?

Wir bauen um (Phase 6)

Umbau Phase 6: Die Neueinrichtung der Künstlergarderobe und des Waschbereichs der Künstler ist abgeschlossen! Kurz: Wir sind fertig!! Und wir finden: es ist wirklich sehenswert!!...

Read More