Presseaussendung: ABWÄRTS – Macht|Schule|Theater

Presseaussendung: ABWÄRTS – Macht|Schule|Theater

Macht|schule|theater: Abwärts | Fotograf:Eric Simard - fotolia.comIn Salzburg, Hallein und Bad Hofgastein wird von 45 SchülerInnen „Abwärts“, ein Projekt im Rahmen der Aktion „Macht|schule|theater“ (www.machtschuletheater.at) gezeigt. Das kleine theater wurde in der Jurysitzung am 6. Oktober 2009 mit seiner Einreichung „Abwärts“ für das Projekt „Macht/schule/theater“ 2009/2010 ausgewählt und es wurde beschlossen, die Konzeptidee mit der Förderung durch das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur zu unterstützen.

Ziel dieses Projekts war die Erarbeitung eines theatralen Work-in-Progress mit Präsentationen auf dieser Grundlage. Dabei werden mehrere Kunstsparten eingesetzt. Es entsteht eine Präsentation, entwickelt durch Improvisationen und Schreibwerkstätten.

Am 21. April hat der theatrale Work-in-progress “Abwärts” Premiere.

Beteiligte Schulen

  • BG und BRG Hallein
  • BORG Bad Hofgastein

Künstlerische Leitung

  • Caroline Richards
  • Elisabeth Nelhiebel

Organisation/Projektträger
kleines theater – Verein Zentrum für Theater und Kultur

Über das Projekt
Ausgehend vom Roman „A Long Way Down“ von Nick Hornby erarbeiteten Schülerinnen des BG/BRG Hallein und BORG Bad Hofgastein im Zusammenarbeit mit den SchauspielerInnen/RegisseurInnen Caroline Richards und Elisabeth Nelhiebel Szenen zur Thematik der Autoaggression und des Alltagsrassismus.

15 Schülerinnen und Schüler aus Bad Hofgastein haben Nick Hornby’s Roman gelesen und waren sofort inspiriert: 15 Szenen aus dem Buch wurden in pon- und pinzgauerische Sprache übersetzt, die vier Charaktere an vier Figuren aus deren Schulalltag angepasst und zusammen mit der Musikprofessorin Huberta Kargl eine musikalische Umsetzung gefunden. Welche Bilder löst das Thema „Gewalt gegen sich selbst“ aus? Wie können wir diese Bilder abstrakt umsetzen? Muss immer alles gesagt werden, oder reicht es auch, es nur in körperlichen Aktionen zu zeigen? Und darf die Körperlichkeit dem Gesagten widersprechen?

Auf diese Weise wurde sensibel mit dem Thema der Autoaggression umgegangen und außerdem lernten die DarstellerInnen Grundzüge des Theatermachens kennen, die ihnen noch länger in Erinnerung bleiben werden.

In Hallein haben die 30 SchülerInnen der beiden Bühnenspielgruppen der Schule zunächst Texte zu dieser Thematik geschrieben.

Aus diesen, zum Teil sehr provokanten Texten und dem Einsatz der Improvisationstechnik haben wurden Szenen für die Bühne erarbeitet.

Wichtig war dabei: Was wollen wir zu diesem Thema aussagen? Wie stehen wir zu dem Umstand, dass sich junge Leute aus verschiedenen Gründen dafür entscheiden, sich ihr Leben selbst zu zerstören oder sich sogar das Leben zu nehmen.

Unterschiedliche Gründe wie Gewalt in der Familie, Liebeskummer, Selbstzweifel oder Perfektionismus wurden hierbei beleuchtet.

AUFFÜHRUNGSTERMINE UND ORTE

Weitere Informationen

Für weitergehende Informationen oder Interviewanfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.