Neu im kleinen theater – September/Oktober

Neu im kleinen theater – September/Oktober

Miluna Theater
Der Begleiter
Komödie von Anna Burzynska
Von Anna Burzynska
Regie Susanna Szameit
Bühne Alois Ellmauer
Kostüme Lili Pfeifer
Mit Judith Brandstätter & Jurek Milewski

Die Protagonisten des Stücks sind eine berühmte Operndiva und ihr unscheinbarer Pianist Ein Pinanist der der buchstäblich alles für "seine" Künstlerin tun würde und vielleicht auch schon getan hat... Jahrlang hält er seine Gefühle verborgen und als er sich endlich dazu bekennen will, wählt er den denkbar schlechtesten Moment. Ein Kräftemessen zwischen einem leidenschaftlich verliebten Mann und einer pragmatisch, karriereorientierten Frau beginnt. „Der Begleiter" greift auf ironische Weise das Thema großer Leidenschaft auf. Für ein Publikum das intelligenten, leicht absurden, schwarzen Humor - gewürzt mit einer Prise guter Musik - liebt.

Foto © Christian Treweller
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Christine Eixenberger
Fingerspitzenlösung
Kabarett mit Christine Eixenberger
Spieldauer ca. 100 min
Pause nach ca. 50 min

Christine Eixenberger hat sich bereits einen Namen als „komödiantische Nahkampfwaffe“ gemacht.
Nach ihrem Erfolgsprogramm „Lernbelästigung“ ist die junge Schlierseerin nun auf Tour mit ihrem neuen Solo „Fingerspitzenlösung“.

Darin hält Frau Eixenberger ihre pädagogische Spürnase in die aufgeschlagenen Knie der Gesellschaft – eine Pausenaufsicht der Extraklasse, die nie außer Acht lässt, wo sie herkommt, wo sie hingeht und wann es 13 Uhr ist. Aber auch Grundschullehrerinnen brauchen mal eine „große Pause“. Raus aus der Schule, weg von „Lernbelästigungen“ jeglicher Art – hinein in den Tempel von Meditation und Moorbehandlung. Ein Wellness & Spa Hotel scheint genau der richtige Ort zu sein, um die Seele baumeln zu lassen. Oder befindet sich Frau Eixenberger hier eher in einem pädagogischen Piranha-Becken? Eine Pädagogin in freier Wildbahn – da ist guter Rat teuer! Wie viel Einmischung ist gut und wo hat das Ganze seine Grenzen – ab wann wird man zum „Gscheidhaferl“, zur Besserwisserin? Ist es gescheiter, gescheit zu sein und im Gespräch lieber mal ein Blatt vor den Mund zu nehmen? Oder ist es nicht oft auch wichtig, über den Rand hinauszuschreiben? Intervenieren oder lieber meditieren? Fingerspitzengefühl oder lieber voll auf die Zwölf?

Und muss man sich überhaupt mit vermeintlichen Optimierungen auseinandersetzen? Oder kann man sich nicht einfach mal sagen: „Von mir aus – macht’s doch, was ihr wollt’s! Mia is wurscht“

Wie entspannend diese Wellness-Weisheit sein kann, besingt und betextet Frau Eixenberger in „Fingerspitzenlösung“.

Foto © Matthias Robl
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Claudia Sadlo
Sadlo Maslo
Kabarett mit Claudia Sadlo

Sadlo Maslo, der Name ist Programm. Wer hier den dominanten Part übernimmt, ist wohl klar. Schlagfertig, keck und humorvoll führt Claudia Sadlo durch ihr 3. Programm. Mit Pointen statt Peitsche hält sie ihr Publikum im Zaum. Schmerzfrei so gut es geht. Seien Sie gefesselt. In wie fern Claudia Sadlo das Thema Sadomasochismus behandelt, ob sie in Lack und Leder auf der Bühne erscheint und was es mit dem Butterfass auf sich hat, sehen Sie in Sadlo Maslo.

Foto © markus van der man
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Hosea Ratschiller
Ein neuer Mensch
Kabarett mit Hosea Ratschiller
Regie Petra Dobetsberger

So geht es nicht weiter. Das weiß jedes Kind. Die Großen wissen es auch. Und reden sich raus. Am besten geht das mit Witzen. Da kommt der Ratschiller ins Spiel. Seine Spezialität ist das "Einetheatern". Das ist Österreichisch und heißt, er steigert sich in Sachen hinein. Und heute war wieder einiges los. Der Sex wurde erfunden und abgeschafft. Der Sozialstaat wurde erfunden und abgeschafft. Ein Brot wurde in einen Igel verwandelt. Und über all das wollen wir abends lachen. Dann können wir besser schlafen. So einfach ist das. Geht doch eh.

Foto © Christian Pitschl, P Osterwalder
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Edi Jäger
Der Stein
Theaterstück von Ana-Maria und Christoph Bamberger
Von Ana-Maria & Christoph Bamberger
Regie Michael Kolnberger
Mit Edi Jäger

7:30 Uhr morgens. Fritz Habermann, Leiter einer kleinen Sparkassenfiliale, muss dringend zu einer alles entscheidenden Sitzung mit seinem Vorgesetzten. Doch etwas versperrt seine Auffahrt. Ein Stein. Ein großer Stein. Unmöglich daran vorbeizukommen. Woher kommt er? Wie reagieren? Und was hat das Ganze überhaupt zu bedeuten? Fritz Habermann arbeitet sich über Wutausbrüche, Resignation und mit beißender Komik zu den grundsätzlichen Fragen seines Lebens vor… Ein tragikomisches Stück über reale und eingebildete Hindernisse und die mehr oder weniger gelungenen Versuche, sie zu überwinden.

Pressestimmen zum Stück:
"Ein exzellentes Stück. Ein Aufschrei der Hoffnung. Dieses Theaterstück repräsentiert unsere ganze Epoche" (Théâtre sans Frontières, Paris)

"Ein wunderbares Stück! Stringenz und hohe sprachliche Qualität." (Themen der Zeit) "Eine Erfolgsgeschichte..... Witz und Originalität" (Westfälisches Volksblatt)

"Fantastisch-skurrile Metapher eines legendären Befreiungsaktes .... Ein leichtfüßig daherkommendes Theaterstück mit reichen Facetten an menschlicher Selbstironie, Sarkasmus und Erkenntnis darüber, wie sich Glück erobern lässt" (Neue Westfälische)

Internationale Pressestimmen zum Stück:

"Le Rocher or the Myth of Sisiphus revisited... Run and see this light-hearted metaphysical play which lacks neither salt nor humour." (Le Nouvel Observateur, Paris)

"We all recognize ourselves in this simple, normal character, an anti-hero of modern times. He takes us with him, refocusing us around the really urgent questions, the true questions" (Artistik Rezo, Paris) 

"A well-told tale (...) delivers laughs and poignancy in roughly equal measure. Disliking it would take a heart of stone." (Fringe Guru, Brighton)

"Absurdist and hilarious. Highly recommended!" (Time Out London)

Foto © Ernest Stierschneider
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Uli Boettcher
Ich bin VIELE
Kabarett mit Uli Boettcher

Ein anderes Leben, wie wäre das? Was, wenn man eines morgens aufwacht und Rentner ist? Wenn man plötzlich die Tochter und nicht der Vater ist? Wie sieht die Welt aus, wenn man sein Geld als Fahrradkurier verdient, oder als CEO eines StartUpUnternehmens sein Geld sinnlos verprasst. Kann man als Baby neu anfangen oder erst nach dem Tod?

In „ICH..." schlüpft Uli Boettcher in jede Rolle. Ein Reigen an Geschichten, obskur und witzig. Uli Boettcher führt einen Dialog mit sich selbst, dem Besserwisser, dem Rechthaber und Klugscheißer. Ein Mann, acht Leben und immer wieder die Erkenntnis: Heute wäre ich mir lieber nicht begegnet...

Foto © Alexander Pohle
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