Pressetext zum Pressegespräch vom 11. April 2019

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Pressetext zum Pressegespräch vom 11. April 2019

Salzburgs freie Theaterszene trumpft auf

Kurz vor Start des Pressegesprächs wuseln viele Künstler und Künstlerinnen im Gewölbe des Urbankellers herum. Setzen sich, stehen wieder auf. Setzen sich erneut. Ein Blick auf die Uhr. Es ist soweit. Edi Jäger, Mitglied im künstlerischen Leitungsteam des Hauses, eröffnet das Gespräch: Vier Premieren finden von April bis Juni statt! Das freut uns natürlich enorm!“

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„Es war die Lerche“ ab 24. April 2019. Foto © Christoph Strom

Gestartet wird am Mittwoch, 24. April mit der Komödie „Es war die Lerche“ von Ephraim Kishon mit Tanja Kuntze und Hans-Jürgen Bertram. Regisseur Helmut Vitzthum (Freie Bühne Salzburg) wollte das Stück schon seit vielen Jahren ins kleine theater bringen: „Der schief gegangene Doppelselbstmord von Romeo und Julia hat einen hohen Unterhaltungswert!“ Schauspielerin Tanja Kuntze ergänzt: „Hier sieht man endlich einmal den Alltag einer Beziehung, nicht das Ende bzw. den Beginn.“

Nur zwei Tage später, am Freitag, 26. April ist die Premiere „Glück – Le Bonheur“ von Eric Assous mit Anita Köchl und Richard Saringer. „Eric Assous ist einer der meistgespielten französischen Autoren der Welt, und er hat in dieser Komödie Philosophie und Humor wundervoll miteinander verknüpft“, sagt Anita Köchl. Regie führt Edi Jäger.

Im Mai findet die Uraufführung „Die goldene Axt“, geschrieben von Ben Pascal, statt. Die Idee zum Stück hat ihm Gerhard Greiner gegeben: „Vor ungefähr einem Jahr war ich bei Gerhard

und da erzählt er mir, dass er so gern Holz hackt. Und ich sollte doch ein Stück darüber schreiben.“ Herausgekommen ist eine politische Auseinandersetzung mit dem Phänomen des

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„Die Goldene Axt“ mit Gerhard Greiner ab 24. Mai 2019. Foto © Edin Mustafic

wiederkehrenden Maskulinismus. „Und es ist ein Versuch, eine Art modernen Herrn Karl zu machen.“ Ab Freitag, 24. Mai.

„Der Doppelfehler“ von Barry Creyton hat am Mittwoch, 12. Juni Premiere. Regie führt Daniela Enzi. Sie erzählt: „Es geht um ein geschiedenes Paar, dass sich Jahre später wieder trifft und es dann nochmal miteinander versucht. Um schließlich zu erkennen, dass der/ die ExpartnerIn immer noch diese Person von früher ist.“ In den Hauptrollen sind Torsten Hermentin und Larissa Enzi.

Neue Programmschwerpunkte beleben das Haus

Nur wenig Theaterangebot gibt es für gehörlose Menschen. Und nur wenig Leute lernen Gebärdensprache. Da haben wir uns gedacht, wir möchten da was tun!“, erzählt die Organisatorin Katharina Pichler.

Insgesamt finden vier Abende, die sowohl auf deutsch als auch in Gebärdensprache aufgeführt werden, in Kooperation mit dem Integrationsbüro der Stadt Salzburg statt. Der Theatermonolog „Mondscheintarif“ und das neue Kabarettprogramm von Ingo Vogl (Premiere im Herbst!) werden je z

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„Mondscheintarif“, übersetzt in Gebärdensprache
von Jutta Onrednik. Foto © kleines theater

weimal von Jutta Onrednik auf der Bühne simultan übersetzt. „Der erste Abend im Jänner war bereits ein voller Erfolg!“ , freut sich Pichler. Diesen Sonntag, 14. April ist der nächste Termin!

Gespannt ist das kleine theater auch auf das Festival vugtagö* von 8. bis 12. Mai. Dieses wird zusammen mit dem OFF Theater und akzente Salzburg veranstaltet. Zu Gast sind sechs ausgewählte Theaterproduktionen aus ganz Österreich (*verrücktes und geniales theater aus ganz österreich). „Wir möchten damit das Theatereck Schallmoos insgesamt stärken“, sagt Pichler.

Ebenfalls Fixpunkt im Programm: Kabarett

Etablierte Künstler und Künstlerinnen, regionale Größen und auch Newcomer und Newcomerinnen treten im Haus der freien Szene auf. Viele auch öfter als nur einmal. „Zu Beginn muss man sich Publikum erarbeiten. Das braucht Zeit, daher geben wir gern die Chance nochmal zu spielen!“, sagt Edi Jäger.

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„Vaginas im Dirndl“ am 30. Juni 2019. Foto © Bettina Frenzel

Derzeit auf der Bühne zu sehen sind Fritz Egger & Johannes Pillinger mit ihrem neuen Programm „Schmähstaat“, das Kultkabarett „Flotter Dreier“, Edi Jäger mit dem Dauerbrenner „Wenn Frauen fragen“, Uli Böttcher, der blonde Engel, ein musikalischer Aufklärungsabend mit den „Vaginas im Dirndl“ und Christoph Fritz, der Kabarettist mit dem jüngsten Gesicht. Josef Hader spielt Hader im Herbst. Da wird dann aber in die Szene gewandert.

Das Jahr in Zahlen

20.566 Menschen haben im Jahr 2018 das kleine theater besucht. 218 Vorstellungen fanden statt. „Diese Zahlen freuen uns natürlich und zeigen, dass wir wohl was richtig machen“, so schließt Edi Jäger das Pressegespräch mit einem Lächeln ab.

 

 

 

 

 

 

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Salzburgs freie Theaterszene freut sich auf die bevorstehenden Premieren und neuen Schwerpunkte des Hauses. Fotos © kleines theater

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