Pressetext kleines theater, 11. September 2018

Pressetext kleines theater, 11. September 2018

Viele Stimmen, viel Gewusel. Es ist fast 11 Uhr und gleich beginnt die diesjährige Pressekonferenz des kleinen theater’.

Vor der Pressekonferenz herrscht Aufregung im Gewölbe des Urbankellers.

Ort des Geschehens ist das Gewölbe des Urbankellers. Noch fünf Minuten, dann setzen sich die TheatermacherInnen der vier neuen Produktionen und die Mitglieder vom Leitungsteam des Hauses. Ein buntes Bild!
Ein kurzer Räusperer und los geht’s. Peter Blaikner, Obmann vom kleinen theater, begrüßt die anwesenden JournalistInnen und übergibt das Wort an Judith Brandstätter:

Magdalena Croll (Theater ECCE) und Judith Brandstätter (Salzburger Tourneetheater) freuen sich auf den Theaterherbst.

„,Liiiebe! Versuch’s doch mal mit meiner Frau‘ ist eine schwarze Komödie, in der es vor allem darum geht, dass man mit seinen Wünschen vorsichtig sein sollte.“ Das Stück ist die bereits 15. Produktion von der freien Theatergruppe Miluna. Premiere ist am 26. September.
Sonja Zobel erzählt über ihre aktuelle Produktion: „,Halbe Wahrheiten‘ ist eine klassische Verwechslungskomödie von Alan Ayckbourn, einer der größten Gegenwartsdramatiker Großbritanniens.“ Zu sehen ab 13. Oktober.
Am 17. Oktober feiert „Der Weibsteufel“ von Karl Schönherr seine kleines theater-Premiere. „Es ist keine Komödie, aber sehr unterhaltsam. Eigentlich ein Drama und extrem tragisch. Die Psychologie der verschiedenen Figuren ist das Interessante am Stück“, sagt der Regisseur Mathias Schuh (die theaterachse). Gespielt wird der Weibsteufel von Julia Frisch.
Ebenfalls von der theaterachse zu sehen ist das Kinderstück „Das Rumpelstilzchen“, ab 2. Oktober. „Das Einzigartige an unserer Inszenierung ist, dass sich die Schauspieler in einer Zeichentrickanimation befinden. Spieltechnisch muss da jede Sekunde passen!“, erklärt Schuh.
Ab 13. November ist die Komödie „Betrogene Betrüger“ von Peter Blaikner zu sehen. „Ich habe fünf Urkomödien aus dem 15. Jahrhundert neu übersetzt ohne den Charme zu schädigen. Und Theater ECCE hat das originell umgesetzt!“ Reinhold Tritscher, von Theater ECCE, berichtet: „Ich habe mich lang nicht darüber getraut, aber dann hatte unser Kostümbildner Norbert Gruber die geniale Idee das ganze mit Ausschneidekostümen zu machen. Dann ging’s los!”

Aufgrund der starken Nachfrage steht „Shirley Valentine“ mit Anita Köchl wieder am Spielplan. „Die Leute haben immer wieder gefragt, und bevor ich zu alt dafür bin, spiele ich sie jetzt nochmal!“, sagt die Schauspielerin und schmunzelt. In der Komödie merkt eine Frau, dass es auch noch ein anderes Leben gibt als das Hausfrau- und Mama-Dasein.

Das Leitungsteam stellt gemeinsam mit den TheatermacherInnen das Programm der kommenden Saison vor. Die Botschaft ist klar: zusammen spielt’s sich besser!

Das Wort geht an Edi Jäger, der einen kurzen Überblick über weitere Stücke gibt. „Miguel Herz-Kestranek, Lisa Fitz, Lisa Eckhart, Josef Hader, Fritz Egger, ,Mondscheintarif‘ mit Daniela Meschtscherjakov … die Liste könnte ich lange weiterführen. Etablierte KünstlerInnen, regionale Größen und auch Newcomer sind in unserem Haus zu sehen, viele auch öfter als einmal!“ Die Anfragen nach freien Spielterminen im Haus der freien Szene sind groß. Bis Ende Mai ist fast kein Tag mehr verfügbar. „Das ist toll und zeigt, dass wir wohl was richtig machen.“, freut sich Jäger.

Es ist 11:30 Uhr. Die Pressekonferenz neigt sich dem Ende zu. Wie üblich gibt es zum Schluss einen kurzen Finanzüberblick von Blaikner: „„Wir erwirtschaften 70 Prozent seit Jahren selbst! Wir sind also darauf angewiesen, dass auch Leute kommen. Sonst sieht’s schlecht aus. 22.987 Besucher und Besucherinnen waren im letzten Theaterjahr bei uns.“ Das entspricht einer Auslastung von 78 Prozent und sind 719 Leute mehr, als ein Jahr zuvor. „Darauf können wir schon stolz sein!“

 

 

 

 

 

 

 

Ein Ausschnitt der starken freien Theaterszene Salzburgs: Sonja Zobel, Edi Jäger, Judith Brandstätter, Peter Blaikner, Torsten Hermentin, Jurek Milewski, Magdalena Croll, Reinhold Tritscher und Anita Köchl

Fotos © Katharina Pichler



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