SO EIN THEATER!

SO EIN THEATER!

Vorhang auf für alle — an 400 Locations quer durch Europa in einer Nacht!

Am Samstag, den 18. November 2017 ist es wieder soweit – die Europäische Theaternacht geht über die Bühne – in ganz Österreich an über 70 Spielstätten!

Es herrscht das Prinzip: PAY AS YOU WISH!

Mit dabei sind Besuchszeit und Kalif Storch.

Reservierung telefonisch unter: 0662 872154 oder per Mail an: karten@kleinestheater.at

Anita Köchl & Doris Kirschhofer
Besuchszeit
Bittersüße Satire von Felix Mitterer
Von Felix Mitterer
Regie Hanspeter Horner
Mit Anita Köchl & Doris Kirschhofer

Drei voneinander unabhängige Geschichten, und doch teilen sie eins: Ihre Hauptakteure sind aus dem Rahmen der Gesellschaft geraten. In ein Altersheim, ein Gefängnis und eine Nervenheilanstalt. Die Besucher - noch Teil der Gesellschaft - sind bemüht, zu verstehen und zu verbinden. Doch sind sie dem Treiben derselben und dem Leben gegenüber selbst keiner Steuerung mächtig.

Wunderbar durchleuchtet Mitterer Situationen unseres Daseins, in denen wir uns oft selbst zwischen der „Normalität“ und dem „Darüber hinaus“ bewegen. Ein Seiltanz, wo ein Schritt daneben entscheidend sein kann. Was, wenn ich mich mal selbst nicht mehr so ganz im Zaum halten kann? Uhren der Zeit, die oft schneller ticken, als wir sie erfassen oder beeinflussen können. Wenn wir uns nicht halten, die Zeit hält uns nicht. Das zeigt uns dieses Stück auf eine herrlich schlichte, tragische und komische Weise.

Wir altern und machen Fehler, so viel ist sicher. Doch was geschieht dann mit uns und mit denen, die uns lieben und die wir lieben? So bietet „Besuchszeit“ das schöne Erlebnis, tief in unser Dasein zu blicken und herrlich darüber lachen und weinen zu können. Das Leben ist manchmal absurd. Aber nichts ist so absurd, dass es uns nicht passieren könnte.

Foto (c) Edi Jäger
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die theaterachse
Kalif Storch
Märchen von Wilhelm Hauff
Regie Mathias Schuh
Ausstattung Rafaela Wenzel
Mit Larissa Enzi & Wolfgang Kandler
Ab 4
Spieldauer ca. 50 min

Es geht ihm gut, doch er will immer noch mehr. Und  so wird er zum leichten Opfer des bösen Zauberers. Der Kalif von Bagdad und sein Großwesir erfahren am eigenen Leib, was geschehen kann, wenn man den Schnabel nicht voll genug bekommt.

Zwei Kinder stöbern geheim auf Großmutters Dachboden. Indem sie sich Turbane, Tücher, Schmuck und vieles mehr umhängen, anziehen oder aufsetzen verwandeln sie sich plötzlich in die Figuren des Märchens von Kalif Storch:
Der wohlhabende Kalif Chasid zu Bagdad kauft von einem Straßenhändler ein kleines Kästchen mit schwarzem Pulver und einem Pergament mit einer seltsamen Schrift. Der Großwesir und der Kalif lassen Selim den Gelehrten kommen um die Schrift zu entziffern. Es handelt sich um lateinisch und besagt: Wer von diesem Pulver schnupft  und das berühmte Zauberwort spricht kann sich in jedes Tier verwandeln und versteht auch die Sprache der Tiere. Um sich zurück zu verwandeln  neige man sich dreimal gegen Osten und spreche das magisch Wort. Doch hüte dich, wenn du verwandelt bist, zu lachen, denn dann vergisst man das Zauberwort und muss für immer ein Tier bleiben…
Natürlich muss er lachen und vergisst das Zauberwort und natürlich kommt auch noch eine Prinzessin ins Spiel und  am Ende geht alles gut aus. Doch zuvor gilt es die Angst zu besiegen, eine Eule zu verstehen, und das  Fliegen und Bescheidenheit zu erlernen.
Diese  wunderschöne Geschichte wird viel zu selten erzählt. Daher  spielen wir, mit viel Musik und tollen Kostümen, frech und temporeich dieses Juwel der Märchen von Wilhelm Hauff.

Foto (c) Chris Rogl
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