NACHGEFRAGT: Aus is‘! Sperrstundenkabarett

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NACHGEFRAGT: Aus is‘! Sperrstundenkabarett

Am Donnerstag, den 10.08.2017 zeigt Andrea Limmer ihr Kabarett „Aus is! Sperrstundenkabarett“ im kleinen theater. Wir haben bei der Künstlerin nachgefragt:

kleines theater: Erzähl uns ein wenig über deinen beruflichen Werdegang. Wie bist du auf die Idee gekommen, Kabarettistin zu werden?​

Andrea Limmer: Ich bin ja am Faschingssamstag auf die Welt gekommen. Allerdings wollte ich die Vorzeichen nicht gleich so ernst nehmen und bin stattdessen einen ernsthaften, scheinbar sehr vernünftigen Weg gegangen, indem ich ein Beamtenstudium begonnen habe. Allerdings hat man mir zu dieser Zeit schon bescheinigt, ich solle lieber einen kreativen Beruf ergreifen. Nach dieser staatlichen Anordnung habe ich mich daran erinnert, was ich seit meiner Kindheit am besten kann: lustige oder skurrile Geschichten erzählen, den gespielten Witz zum besten geben und grüabig mit Leuten ratschen.

kleines theater: Worauf können sich die Zuschauerinnen und Zuschauer einstellen bei deinem Auftritt auf der Bühne?

Andrea Limmer: Dass ich auf der Bühne größer wirke – wie 1,60! Und, dass wir alle gemeinsam zünftig lachen, plaudern, staunen, Musik machen und jeden Moment voll er- und ausleben. Mir ist wichtig – und darum dreht sich auch mein Programm -, dass man sich wieder mehr auf die Gegenwart konzentriert, statt im Gestern zu hocken oder schon ins Morgen zu hetzen. Es geht, grob gesagt, um die Kreuzfahrt auf der hohen See des Alltags, die immer wieder aufgewühlt wird, etwa von der Bio-Welle, der Familien-Krake oder dem Trumpel-Tier.

kleines theater: Was bedeutet für dich das kleine theater, das haus der freien szene?

Andrea Limmer:  Nachfreude, Freude und Vorfreude. Ich habe ja dort heuer im Februar schon mal einen Ausschnitt aus meinem Programm gespielt und die Leute waren wunderbar gut drauf. Also, das Publikum eh, aber auch alle rundherum, die für Orga, Technik, Verpflegung, etc. zuständig waren. Der Abend ist mir als inneres Volksfest in Erinnerung geblieben. Da freu ich mich eben schon, auf quasi die nächste wilde Runde im Theaterkarussel.