Stückdetails

Staatstheater
Schwestern
von Theo Fransz
Von Theo Fransz
Regie Caroline Richards
Bühne Esther Frommann
Mit Ute Heidorn und Luka Oberhammer
Ab 8
Spieldauer ca. 60 min
Pause keine

Mathilde kann nicht mehr schlafen. Nacht für Nacht wird sie von ihrer jüngeren Schwester Zus besucht. Zus soll nicht weggehen. So will es Mathilde. Die beiden streiten, spielen und machen Quatsch. Am liebsten spielen sie ‚Ausschimpfen’ – das haben sie selbst erfunden. Diejenige gewinnt, die dabei das letzte Wort hat. Nach und nach merken wir: Zus ist tot! Vor genau vierzig Tagen ist sie tödlich verunglückt.

"Schwestern“ ist ein Stück über Abschiednehmen und Geschwisterliebe und darüber, wie Mathilde wieder zu ihrem Schlaf findet. Unsentimental wird hier mit einem Tabu belasteten Thema umgegangen. Jenseits von Alterseignung und Zielgruppenorientierung. Das Stück findet fernab von Klischees in jedem Moment die richtige Balance zwischen todtrauriger Tiefe und luftigem Leben.

Schwestern

„Schwestern ist ein im Grunde alterloses Stück, das auf ernsthaft komische Weise das Grauen der Einsamkeit und die Machtlosigkeit gegenüber dem Schicksal beschwört. (…) Die kindlichen Spielereien, die mitunter in puren Slapstick umschlagen, legen umso mehr Bedeutung auf die sparsam gehaltenen Sekunden des Schweigens, der Sprachlosigkeit. Dann ist für einen nachdenklichen beklemmenden Moment Ruhe im Karton, während sich die subtile Essenz des kindlichen Redeschwalls ihren Weg zum Hinterkopf des jungen Theaterbesuchers bahnt.“
taz, Berlin über das Stück

„Das Stück berührt zutiefst und zeigt zugleich, wie man sich einem ‚unspielbaren’ Thema nähern kann.“
Kreuzer, Leibzig über das Stück

Für junges PublikumKindertheater8+

Mai 2009

DatumBeginnVeranstaltungTicketinfo
Dienstag26.05.Beginn10:00
Premiere
Schwestern
8+