Stückdetails

Aleksandra Nagele
Fuckup Nights
Erzählungen über das Scheitern ...

Wenn wir uns nicht bewegen, bewegen wir nichts
Fehler machen wir alle. Darüber sprechen will niemand. Das ändert sich gerade. Veranstaltungen wie die „Fuckup Nights“ helfen dabei. Seit 2018 gibt es sie auch in Salzburg.

Bei einer Fuckup Night erzählen drei bis vier Menschen in zehn Minuten und zehn Bildern von einem Scheitern in ihrer Karriere. Das kann ein Projekt sein, das nicht geklappt hat, eine Firma, die Konkurs anmelden musste oder eine Fehlentscheidung, die persönliche Folgen hatte. Die Sprecher erzählen, was passiert ist, erklären, wo sie selbst ihren Anteil sehen und reflektieren, was das Erlebte mit ihnen gemacht hat.

Fuckup Nights machen Mut
„Die Geschichten, die wir hören, zeigen, dass es sich lohnt, mutig zu sein. Auch dann, wenn viel Unsicherheit da ist. Auch dann, wenn man scheitern könnte“, sagt Aleksandra Nagele, Gründerin der Fuckup Nights in Salzburg: „Wir stehen als Gesellschaft vor vielen großen Fragen, auf die wir Antworten finden müssen. Wenn wir wollen, dass neue Ideen ihren Platz finden, dann müssen wir uns erlauben, Neues auszuprobieren. Mit einer Idee zu scheitern, das gehört dazu. Wenn wir immer Angst haben, uns zu bewegen, dann bewegen wir am Ende nichts.“

Die Botschaften der Fuckup Nights sind deshalb:
Fehler gehören dazu. Davor braucht man sich nicht fürchten.
Im Scheitern kann eine Chance stecken. Wenn wir hinschauen, dann erkennen wir sie.
Nicht jeden Fehler muss man selbst machen. Wir können voneinander lernen.
Nach einem Scheitern geht es immer weiter.

Fuckup Nights geben Mut, in dem sie Fehler sichtbar machen, anstatt sie unter den Teppich zu kehren. Das Publikum darf danach Fragen stellen und diskutiert. Der lebendige Austausch am Ende des Abends ist das Ziel.

Klug scheitern: Im Workshop Resilienz und Flexibilität trainieren
Der Umgang mit schwierigen Situationen gelingt besser, wenn wir im Ernstfall auf bestimmte Werkzeuge zurückgreifen können. Aleksandra Nagele bietet deshalb Workshops an, in denen der eigene Werkzeugkasten neu bestückt wird. „Wir trainieren die Fähigkeit zur Selbstreflexion und die eigene Flexibilität. So weitet sich der Blick, man sieht dann eher wieder die Chance im Scheitern“, so Nagele: „In Firmen kann das besonders in schwierigen Zeiten, so wie wir sie jetzt gerade erleben, das Team stärken und Ende sogar Innovationen hervorbringen.“

Foto © Neumayr
ÜBER Aleksandra Nagele

Über Fuckup Nights Salzburg
Fuckup Nights bringen Geschichten übers Fehlermachen auf die Bühne. Sie sind 2012 in Mexiko entstanden und inzwischen eine globale Bewegung in mehr als 200 Städten. Aleksandra Nagele macht den Kulturwandel, den neue Technologien mit sich bringen, mit Kommunikation sichtbar. Ein positiver Umgang mit Fehlern ist für sie der Schlüssel zu mehr Innovationskraft und eine wesentliche Fähigkeit, die wir in der Arbeitswelt von morgen brauchen. Seit Jänner 2018 veranstaltet sie Fuckup Nights in Salzburg. Bisher haben 13 Events stattgefunden. Die Teilnahme ist kostenlos und wird durch die Zusammenarbeit mit Partnern wie der Tauglerei, dem Coworking Space Salzburg, Startup Salzburg, der Grünen Wirtschaft und der Erzdiözese Salzburg ermöglicht.

Spezial

Januar 2021

DatumBeginnVeranstaltungSpielortTicketinfo
Donnerstag21.01.Beginn18:30
Fuckup Nights
kleines theater