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Alfred Aigelsreiter
Rückschau-dern 2019
Der ultimative "Brennessel"-Jahresrückblick mit Alfred Aigelsreiter

Bereits zum 11. Mal lässt Alfred Aigelsreiter, der langjährige Texter des legendären Kabaretts "Brennesseln", unter dem Titel "Rückschau-dern" das laufende Jahr Revue passieren. Er ruft dabei in Erinnerung, welche Blößen sich unsere Volksvertreter gaben und welche Unwahrheiten sie verbreiteten. Er ertappte sie bei politischen Fehltritten und Ausrutschern, leeren Versprechungen und vollmundigen Aussagen, die sich als sinnentleerte Phrasendrescherei herausstellte.

Es schaudert einem tatsächlich, was schon alles passierte und was noch alles passieren wird in 12 Monaten. Wie schnell man vergisst, mit welchen Blödheiten uns diese Beschwichtigungskapazunder vulgo Volksvertreter belästigten. Es ist ein wahrer Parforceritt durch die politische Landschaft, die eigentlich nur aus Niederungen besteht.

Zwei Stunden lang purzeln die Pointen im Sekundentakt. Sehr zum Gaudium des Publikums. Ehrlich, aufrüttelnd, treffend, wortgewandt und sehr direkt. Pardon wird nicht gegeben, bei den Dauerthemen des Jahres wie Brexit, Orbanisierungsfanatikern wie den Vilimsky, blauen Einzelfällen, türkiser Inszenierungspolitik oder roter Schlafmützigkeit auf der Suche nach Identität.

Auch die handelnden Personen sind bis Ende Mai gleichgeblieben, der wilde Mann im weißen Haus sowieso, der Halbwilde im Innenministerium, die kleine Hartinger, eine verläßliche Produzentin verbaler Nebelgranaten, das Niedertrachtenpärchen Hofer und Strache oder der Basti-Phantasti samt türkiser, abnickender Entourage. Egal wie sie alle heißen in den Ämtern und Ministerien der Alpenrepublik, die aber dann doch durchs Ibiza-Gate entfernt wurden. Danach war fürs erste Kurz-Schluß. Gesorgt haben dafür die blauen Märtyrer und die Rendi, die Frau ohne Schatten.

Wie auch immer, wenn etwas schiefläuft im Staatsgetriebe wird es bespöttelt und der Lächerlichkeit preisgegeben.

Den Jahresrückblick gibt es jeweils von Ende November bis Mitte Februar des nächsten Jahres. In diesen wenigen Wochen liest Alfred Aigelsreiter an die 30mal in ganz Österreich den Politikern die Leviten um sich danach wieder seinem Pensionistendasein, dem Berglauf und seiner Bibliothek zu widmen. Der Autor gründete 1981 die Kabarettgruppe "Brennesseln", schrieb in den 36 Jahren des Bestandes des Ensembles ebensoviele aktuelle Programme, mit denen die "Nessis" bis 2017 nahezu 4.000 Vorstellungen in Österreich absolvierte.

Foto © Alfred Aigelsreiter

"Gekämpft wird mit spitz zugeschnittenen Wortgeschossen. Alfred Aigelsreiter gestaltet Sketches, die auch aus dem Mund eines Werner Schneyder oder Dieter Hildebrandt gut klingen würden." (Kurier)

"Immer wieder ist es ein Geschenk, diesen Empörungsdienstleister, Meister des Ingrimms und der Bärbeißigkeit erleben zu dürfen ... Alfred Aigelsreiter, ein Polit-Satiriker par excellence hält der Gesellschaft wieder einmal einen Spiegel vors Antlitz. Blitzgescheit läßt er mit seinem unnachahmlich bitterbösen Wortwitz Monat für Monat Revue passieren." (NÖN)

"Er zieht hier eine satirische Jahresbilanz wie man sie pointierter und intelligenter nicht bringen kann. Entsprechend seiner Initialen eben ein Double-A-Satiriker. Darum plädiere ich, 'Hängt ihn höher!', allerdings am österreichischen Kabarett-Himmel." (Die Kleinkunst)

Kabarett

Januar 2020

DatumBeginnVeranstaltungSpielortTicketinfo
Donnerstag09.01.Beginn19:30
Rückschau-dern 2019
kleines theater