Stückdetails

Markus Traxler
Egoshooter
Wie das Leben so spielt
Regie Werner Brix
Mit Markus Traxler
Dramaturgie Markus Traxler & Benedikt von Stiehr

In seinem dritten Solokabarett geht Markus Traxler auf kritisch-humoristische Weise einem Phänomen auf den Grund, das stärker ist, als wir glauben: Dem Spieltrieb. Seine Opfer: Die ganze Menschheit - das heißt vor allem wahre Bestimmung unseres Seins ist das Spiel. Auch wenn das seine Mitmenschen ganz anders sehen. So nimmt er seine Zuschauer einen Abend lang mit auf eine Achterbahn der Gefühle - einmal tiefernst, dann wieder so witzig, dass die Bauchmuskeln schmerzen. Gekonnt switcht der kindische Held von Rolle zu Rolle, präsentiert neben Gesangseinlagen die große Bandbreite seiner pantomimischen Fähigkeiten und sinniert spielerisch über den Sinn des Lebens. Zum großen Finale versammelt er seine Charaktere um sich und  zeigt uns allen, wie verdammt viel Spaß man beim Spielen haben kann. Game Over.

Das ganze Leben ist ein Spiel. Funfaktor:10+! Klingt lustig, hat aber einen fiesen Haken: Man kann auch verlieren. So wie Markus Traxler aka Maxi. Sorry - You lost. Zurück an den Start. Dabei waren seine Karten gut: Netter Kerl, viele Talente, tolle Frau, guter Job. Trotzdem sitzt der Ex-Lehrer jetzt als Nachwächter im Flagshipstore eines Spielzeug-Hypermarktes und therapiert seinen außer Kontrolle geratenen Spieltrieb, um hoffentlich seine Frau und sein altes Leben zurückzugewinnen. Doch um den inneren, übermächtigen Homo Ludens zu überwinden, muss sich Maxi erst recht auf die Partie seines Lebens einlassen. Aber wie bleibt man im Spiel, wenn seine Gegner unter anderem Gott, Teufel und eine verrückte Sexbesessene sind, die bei jeder Gelegenheit die Regeln verbiegen? Drücken Sie auf den Startknopf und spielen Sie mit...

Mathias Ziegler, von der Wiener Zeitung schrieb: "Markus Traxler liefert in seinem Programm "Egoshooter " ein Kammerspiel, in dem es letztlich um das eine geht, das einen Mann ausmacht: den Spieltrieb; oder besser: die Spielsucht. Also stellt sich Markus Traxler der Herausforderung - ob er sie am Ende meistert oder daran zerbricht, wird hier nicht verraten. Wohl aber, dass es natürlich um noch mehr geht als bloß Spielsucht (die hier eher Spielzeug als Glücksspiel betrifft), nämlich um eine ganz grundlegende Kritik an gesellschaftlichen Missständen, eine Aufarbeitung zwischenmenschlicher Beziehungen, die Aufklärung über die Gefahren von Barbie & Co. und den Umgang mit persönlichen Niederlagen (von Yoga-Peinlichkeiten über Lehrerfrust bis Memory-Schummelei)."

Ein Interview über "Egoshooter" mit Markus Traxler finden Sie auf kabarett.at!

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"Bei „Egoshooter“ ist alles dabei, um zwei Stunden gutes, kritisches und intelligentes Kabarett zu erleben: gute Pointen, hinterfotziger Schmäh, Wortspielereien und Zweideutigkeiten, witzige Einfälle (z. B. das Einkaufswagerlrennen zwischen Maxi und der wilden Herta, kommentiert wie ein Formel 1-Rennen), der verzweifelte Humor, wenn es in der misslichen Lebenslage nicht mehr schlimmer gehen kann, und ein Happy Ending? für den Helden der Geschichte. Hätte das Kabarettprogramm „Egoshooter“ eine „Repeat“-Taste, wir würden sie drücken."
Margot Fink, diekleinkunst

"...von Yoga-Peinlichkeiten über Lehrerfrust bis Memory-Schummelei).."
Wiener Zeitung

"..am Ende des Abends hat man viel, gelacht und ist zum Denken angeregt..."
Consol.AT

Kabarett

April 2013

DatumBeginnVeranstaltungSpielortTicketinfo
Donnerstag18.04.Beginn20:00
Salzburg Premiere
Egoshooter
kleines theater