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*verrückets und geniales Theater aus ganz Österreich

FESTIVAL im #theatereckschallmoos

Linkes Bein, rechtes Bein. Vorhang auf! Ein 9 Minuten Fußweg trennt das kleine theater vom OFF Theater im Schallmooser Kulturviertel.
Grund genug für die Idee:
2 Häuser – 1 Festival von 13. bis 17. Mai. Die Auswahl: verrückt und genial!
Starke Gastspiel-Produktionen aus der freien Szene Österreichs, inklusive Workshops rund um die Theaterwelt(en) verwandeln ganz Schallmoos in eine große gemeinsame Bühne. Auch am Weg zwischen und nahe den Häusern wird gespielt, verwundert, gegessen und verzaubert.
Theater – fertig – los!

Hier geht’s zum Folder vom letzten Jahr: Programmheft_vugtagoe_2019_web

FESTIVALPASS

Early Bird (bis 13. April!) – 48 € / 24 € (erm.)

Not so early Bird (ab 13. April!) 58 € / 29 € (erm.)

Reservierung: jenichl@kleinestheater.at | +43 – 662 88 02 19 | www.kleinestheater.at/programm/spielplan/

STÜCKE
TaO!
The Uncanny Valley
Nach einem Motiv aus E. T. A. Hoffmanns Erzählung „Der Sandmann“
Regie Simon Windisch
Musik Robert Lepenik
Bühne Simon Windisch & Miriam Schmid
Kostüme Leonie Bramberger & Victoria Fux
Mit Felicitas Wasner, Antonia Orendi, Lena Hanetseder, Lucia Höfer & Linda Hösele
Dramaturgie Miriam Schmid
Weiters Nina Ortner (Technik)
Produktion TaO!
Ab 15

Hello, can you hear me, my name is Denise. I look forward to getting to know you. I have a lot of dreams. I dream about becoming a real person. – Denise

Da ist sie, die wunderschöne Verheißung wie für mich gedacht, für mich gemacht. Sie blickt mich an, und ich vergehe in unendlicher Verzückung. In ihrem Blick liegt ein Erkennen meiner Person, das ich bis zu diesem Moment nie erleben durfte. Ich gehe auf in der Liebe, die ich spüre, verzückt, frohlockend über dieses Sein, über diesen Zustand. Sie ist perfekt – alles ist perfekt, sie schaut mich an, und ich weiß, ich bin perfekt.

Bewusstsein. Liebe. Und die Frage, was macht den Menschen zu einem Menschen. Schon seit langem ist der Mensch davon fasziniert, einen Nachbau seiner eigenen Art zu erschaffen. Einen Automaten. Eine menschähnliche Maschine. Aber was, wenn Mensch und Maschine zu einem Wesen verschmelzen? Ist dieses neue Wesen dann noch menschlich?

In der Performance „Uncanny Valley“ wird ein paradoxer Effekt sichtbar: Die Empathie eines Menschen einem menschenähnlichen Roboter gegenüber verwandelt sich in Abscheu, sobald der Roboter mehr ist als nur menschenähnlich, zu einem perfekten Imitat wird. The „Uncanny Valley“ – das gruselige Tal – zeigt auf, wie schnell positive Wahrnehmung abgleiten kann in einen Zustand des Schauderns und der Angst.

Foto © Clemens Nestroy
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THEATER JUGENDSTIL
GLEICH ungleich GLEICH Schmetterlinge im Bauch und Gender im Hirn
Ein Jugendtheaterstück von Raoul Biltgen
Von Raoul Biltgen
Regie Paola Aguilera
Mit Sophie Berger, Susanne Preissl & Bernhard Rusch
Ab 12

Lukas und Melina lernen sich kennen. Und lieben.
Klar, sie sind ja Bub und Mädchen.
Oder reicht das etwa nicht? Was ist, wenn alle Vorstellungen, die man zur ersten großen Liebe hat, nicht mehr dem entsprechen, was einem die Eltern noch vorgelebt haben? Der Mann geht arbeiten, die Frau passt auf die Kinder auf...?
Schmetterlinge im Bauch und Gender im Hirn!
Auf einmal müssen alle gleich sein. Aber gibt es nicht auch Unterschiede? Zwischen Männern und Frauen? Zwischen den Menschen? Was sind Rollenstereotypen und - typinnen?! Und was bedeutet überhaupt “Gender”? Warum haben Frauen bis vor 100 Jahren noch nicht wählen dürfen? Und dürfen es in manchen Ländern immer noch nicht? Bin ich eine Feministin, wenn ich finde, Frauen haben die gleichen Rechte wie Männer? Oder muss ich als Feministin gegen Männer sein?
Müssen die Rechte der einen beschnitten werden, damit andere welche bekommen? Und müssen sich Lukas und Melina all diese Fragen stellen, wenn sie sich gerade ineinander verlieben?

Ein Theaterstück über Rollenbilder, Gender und erste Liebe.

Foto © Sami Rezaei
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Schubert Theater
Was geschah mit Baby Jane?
Figurentheater in einer Inszenierung von Nikolaus Habjan
Spieldauer ca. 90 min

nach dem Roman von Henry Farrell
Textfassung: Manuela Linshalm
Schauspiel/Puppenspiel: Manuela Linshalm
Inszenierung: Nikolaus Habjan
Puppendesign: Nikolaus Habjan
Puppenbau: Nikolaus Habjan, Marianne Meinl, Lisa Zingerle
Kostüme, Ausstattung: Lisa Zingerle
Lichtdesign: Simon Meusburger

Das Schubert Theater Wien zeigt den spannenden Stoff nach dem Roman von Henry Farrell als Figurentheater in einer Inszenierung von Nikolaus Habjan, gespielt von Manuela Linshalm.
Der Stoff wurde in den 1960er Jahren mit Bette Davis und Joan Crawford verfilmt, als Puppentheater im Schubert Theater Wien 2013 uraufgeführt.

Die beiden Schwestern Jane und Blanche Hudson leben seit Jahren völlig zurückgezogen in einer Villa in Hollywood. Um 1917 ist Jane Hudson unter dem Künstlernamen Baby Jane ein gefeierter Kinderstar. Jane schafft jedoch nicht den Sprung ins Erwachsenenfach und während ihre eigene Karriere schwindet, steigt ihre Schwester Blanche zum Stern am Filmhimmel auf. Doch auf dem Zenit ihrer Karriere erleidet Blanche einen mysteriösen Autounfall, der sie an den Rollstuhl fesselt…

“Wir müssen zusammenhalten, du und ich! Wir sind ein Fleisch und Blut!”

Durch das Schicksal aneinander gekettet, wird das gemeinsame Leben der beiden Schwestern zur Hölle. Immer mehr phantasiert Jane sich in ihre Zeit als Kinderstar zurück und in wachsendem Realitätsverlust verschwimmen die Grenzen zwischen Liebe und Hass, Vergangenheit und Gegenwart, und die Frage nach Schuld und Verantwortung gipfelt in einem erbitterten Kampf um Rache – und nicht zuletzt um Leben und Tod.

“Man verliert sein Talent nie. Das hat Daddy immer gesagt….”

Foto © Bojan Kumm
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Katharina Stemberger und Andreas Patton
Eine pornografische Beziehung
Beziehungskomödie von Philippe Blasband
Regie Hans-Peter Kellner
Mit Katharina Stemberger & Andreas Patton
Verlag Theater-Verlag Desch GmbH

Ein Mann und eine Frau erinnern sich – lange Jahre danach – an eine Episode ihres Lebens, in der sie eine wilde, rein sexuelle Beziehung miteinander hatten: Jede Woche, immer am selben Ort, zur selben Stunde trafen sie sich, um ihre sexuellen Phantasmen und Obsessionen auszuleben. Sie wusste nichts von ihm, er nichts von ihr, sie wussten weder ihre Namen, noch etwas vom Leben des Anderen. Schnell jedoch wurden sie sich gegenseitig unentbehrlich. Auf dem Höhepunkt ihrer gegenseitigen, immer stumm und fast anonym verlaufenden Beziehung zwang sie ein Ereignis, sich zu trennen. Jetzt, Jahre danach, lassen sie diese Beziehung in ihrer Erinnerung wieder aufleben, einmal jeder für sich allein mit all den Änderungen, die die Zeit mit sich bringt, einmal zusammen, wie vereint durch die gemeinsame Erinnerung. Aber wie auch immer diese Erinnerung ist, die der eine oder der andere in sich bewahrt, sie zeugt – auch wenn das unwahrscheinlich klingt – von der Zärtlichkeit, der Zartheit und auch des Humors ihrer Beziehung, die diese Jahre überdauert haben.

Foto © Lalo Jodlbauer
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Follow The Rabbit
He for She
Gender-Experiment von Nadja Brachvogel
Von Nadja Brachvogel
Regie Nadja Brachvogel
Ausstattung Ralph Heigl
Video Andrea Schabernack
Mit Martin Brachvogel

Technische Einrichtung: Moke Rudolf-Klengel
Outside Eyes: Victoria Fux, Monika Klengel, Verena Kiegerl, Christina Lederhaas, Dominik Müller, Sylvia Münzer

Was passiert, wenn eine Frau feministische Themen durch ihren Mann verhandelt? Wenn jedes seiner Worte ihre Worte sind, jede seiner Handlungen ihren Anweisungen entspricht? Kann ein Mann eine Frau repräsentieren? Oder tut er das vielleicht sogar besser als sie selbst? In dieser Performance ist das Medium das Gegenteil der Message. Aber heißt es nicht, das Medium sei die Message? Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck. Oder hat da unser Verstand doch noch ein Wörtchen mitzureden? Was passiert, wenn Pode und Antipode miteinander verschmolzen werden? Fliegt alles in die Luft? Lassen sich Mann und Frau überhaupt unabhängig voneinander betrachten?

„He for She“ ist ein Gender-Experiment, eine Provokation für Männer wie für Frauen, eine psychosoziale Störaktion, die in unseren Erwartungshaltungen wühlt.

Foto © Clemens Nestroy
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Rockhouse Academy Perkussion Workshop mit Robert Kainar

Mittwoch, 13.05.2020 | 18:30 Uhr

kostenlos | ohne Anmeldung | mit & ohne Vorkenntnisse! Auch für AnfängerInnen geeignet!
Rockhouse (Seminarraum) | Perkussions Workshop Grooven – Trommeln – Rascheln

Dieser Workshop der Rockhouse Academy ist kostenlos. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, aber auch kein Hindernis.

Perkussions Workshop Grooven – Trommeln – Rascheln

Dieser Workshop richtet sich an alle, die schon immer mal gemeinsam in der Gruppe „grooven“ wollten , oder auch bereits Erfahrung im Umgang mit Perkussionstinstrumenten haben. Mit Sicherheit gibt es für Alle neue Instrumente zu entdecken; Selbstgebasteltes – sei an dieser Stelle zu erwähnen – ist sehr willkommen.

Der Workshop ist offen für alle Altersgruppen und Niveaustufen.

Im Workshop geht es keinesfalls um Authentizität in der Handhabung des zur Verfügung gestellten
Instrumentariums. Ziel ist vielmehr:
– Trommeln als Ausdrucksmittel und Katalysator für eine gemeinsame Sprache;
– kreative Anregungen in der Verwendung von Alltagsgegenständen zur Klangerzeugung;
– der richtige Umgang von Perkussionsinstrumenten in Kombination mit einem Schlagzeug.

Robert Kainar (Workshopleiter)

Robert Kainar ist weit mehr als Schlagzeuger, Perkussionist und gefragter Pädagoge. Bekannt für seine
perkussiven Klangmalerein unter Zuhilfenahme schlagzeugfremder Instrumente gestaltet er neben seinen
Konzerten mit zahlreichen nationalen und internationalen KünstlerInnen Soundkulissen für Theaterproduktionen
und Filme, beschallt ausgefallene Orte und kennt keine Scheu vor grenzüberschreitender Arbeit und neuen
Synergien. (www.kainar.de)

Die Presse berichtet