Theater TransitZwischen zwei Welten |
Theater | Schauspiel 14+ |
VON Jurij Diez REGIE Anatoli Gluchov MIT Susi Heuschober und Jurij Diez AB 14 Jahren SPIELDAUER ca. 75 min “Zwischen den Welten“, nach einer wahren Begebenheit, handelt von einem 15- jährigen Geschwisterpaar, Klassenkameraden von Jurij Diez, Schauspieler und Autor dieses Stücks. Der Tod der Mutter war der schmerzlichste und prägendste Einschnitt in ihrem Leben, und Drogen, die zunächst nur sporadisch konsumiert wurden, ermöglichten ihnen kleine Fluchten aus der Realität. Immer tiefer gleiten sie in die Drogenszene ab und rutschen in die Abhängigkeit. Die euphorische Wirkung wird verdrängt durch körperliche und psychische Entzugserscheinungen, die Sucht aber vor sich selbst und den anderen geleugnet. Die Abwärtsspirale beginnt sich schneller und schneller zu drehen, und für die Schwester kommt jede Hilfe zu spät. Sie stirbt an einer Überdosis. |
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Die Jugend als Phase zwischen der Kindheit und dem Erwachsensein ist eine Zeit tief greifender Veränderungen und Umwälzungen. Nicht mehr die Familienmitglieder sind die wichtigsten Bezugspersonen, sondern vor allem von der Gruppe der Gleichaltrigen wird Verständnis und Zusammengehörigkeitsgefühl erfahren. Die Persönlichkeit und Identität festigt sich, und es werden Bedingungen und Räume gesucht, in denen man sich selbst verwirklichen und entfalten kann. Mit Phantasie und dem Feuer der Jugend werden schwierige Herausforderungen gemeistert und neue, elementare Erfahrungen gesucht. Meist erfolgt über die Berührung mit Alkohol der erste Kontakt mit einer Droge und deren Potenzial. Drogen können Wohlbefinden, Stärke oder euphorische Zustände bis hin zur Ekstase bewirken, negative Gefühle werden nicht mehr wahrgenommen. Dies übt nicht nur auf die Orientierungslosigkeit, Verunsicherung, Ängste und unerfüllten Sehnsüchten der Jugendlichen einen gefährlichen Reiz aus. Die meisten Menschen belassen es jedoch bei diesen Erfahrungen. “Zwischen den Welten“, nach einer wahren Begebenheit, handelt von einem 15- jährigen Geschwisterpaar, Klassenkameraden von Jurij Diez, Schauspieler und Autor dieses Stücks. Der Tod der Mutter war der schmerzlichste und prägendste Einschnitt in ihrem Leben, und Drogen, die zunächst nur sporadisch konsumiert wurden, ermöglichten ihnen kleine Fluchten aus der Realität. Immer tiefer gleiten sie in die Drogenszene ab und rutschen in die Abhängigkeit. Die euphorische Wirkung wird verdrängt durch körperliche und psychische Entzugserscheinungen, die Sucht aber vor sich selbst und den anderen geleugnet. Die Abwärtsspirale beginnt sich schneller und schneller zu drehen, und für die Schwester kommt jede Hilfe zu spät. Sie stirbt an einer Überdosis. Atmosphäre, Stimmung und Ausdruck werden in diesem Stück nicht nur über die Sprache umgesetzt, sondern auch durch Bewegung, Klang und Musik transportiert, wobei das bewegliche Bühnenbild einen Wechsel zwischen den Welten ermöglicht. Der Bruder erinnert sich zurück an seine Mutter, an eine Lehrerin, die vergeblich versucht hat, ihn von den Drogen fernzuhalten, an seine erste große Liebe und an die Schwester und deren letzte Bitte, nicht denselben Fehler zu begehen. Ihm gelingt es letztendlich auch seine Sucht zu überwinden. Der Ausstieg von den Drogen ist alleine meist nicht zu schaffen. Ärzte und Therapeuten können allerdings nur Unterstützung anbieten, die Einsicht, Kraft und der Wille des einzelnen Menschen ist entscheidend, um seinen Weg ohne Drogen zu gehen. |
ÜBER theater transitAnatoli GluchovGeboren in Russland, seit dem Jahre 2000 in Österreich, lebt in Ottensheim bei Linz. Anatoli Gluchov war 25 Jahre ohne Unterbrechung an verschiedenen staatlichen Theatern tätig als Regisseur bzw. Intendant; Theaterpädagoge in Russland und an der Schauspielschule des Schauspielhauses Salzburg; Gründer des theater tabor; Gastinszenierungen an verschiedenen Theatern; Seminartätigkeit. Jurij Diez
Geboren in Kasachstan, lebte in Russland, seit 2002 in Deutschland. Schauspieler beim Jugendtheater "Blitz" und bei einer freien Theatergruppe in Kamyschin (Russland), Gastschauspieler in Volgograd (Russland), nahm an verschiedenen Theatervestivals teil: Volgograd, Barnaul, Omsk, Arhangelsk, Omsk, Voronezh (Russland), Dnepropetrovsk (Ukraine), Sibiu (Rumänien), Düsseldorf, München, Nürnberg (Deutschland). Schauspieler beim Theater "ECCE", Theater "F.O.C.U.S.S" und Improtheater "Artischocken" in Salzburg. Gerda Gratzer
1963 in Döbriach / Kärnten geboren. |
Bisherige Termine
März 2009
| Datum | Beginn | Veranstaltung | Ticketinfo |
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Freitag 20.03. |
Beginn 20:00 |
Premiere Zwischen zwei Welten 14+ |
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Mittwoch 25.03. |
Beginn 10:00 |
Zwischen zwei Welten 14+ |
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Beginn 20:00 |
Zwischen zwei Welten 14+ |
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Donnerstag 26.03. |
Beginn 20:00 |
Derniere Zwischen zwei Welten 14+ |





