Stückdetails

Miluna Theater

Farrago

Einmal Himmel und zurück
Theater | Komödie

VON Lidia Amejko REGIE Grzegorz Matysik MIT Jurek Milewski (Petrus) Jurij Diez (Farrago) und Gerard Es (Gott) AUSSTATTUNG Nora Frankhauser CHOREOGRAFIE Beata Milewski ÜBERSETZER Marek Winterstein und Georg Wilhelm von Brand SPIELDAUER ca. 65 min 

Der Schauspieler Viktor Farrago, berühmt-berüchtigt für seine Auftritte in zahlreichen blutrünstigen Filmen, soll nach einem tödlichen Autounfall vor dem Jüngsten Gericht für seine unzähligen Leinwandmorde büßen. Dass Petrus Gott, "Seine Exzellenz", deswegen in dessen beliebter Beschäftigung, Kriegsausschnitte anzusehen, unterbrechen muss, passt Ihm anfangs gar nicht. Auch Farrago meint, Wichtigeres zu tun zu haben, als sich von scheinbar Verrückten aufhalten zu lassen, Zeit ist Geld und er unersetzbar für seinen Regisseur. Da fordert Petrus für die schrecklichen und brutalen Morde des Farrago eine strenge Strafe. 

In seiner Rechtfertigung weist Farrago auf diese Unterschiede zwischen Wirklichkeit und Fiktion hin und versucht, auch mithilfe von handgreiflichen Beispielen, sie deutlich zu machen. Seine Arbeit hat für ihn hohen Stellenwert: Immerhin ermöglicht er es seinem Publikum, sich zu unterhalten, abzuschalten, indem er "Wirklichkeiten erschafft". Das Motiv des Schauspielers als eine Art Gott für unsere Zeit war ein besonders interessanter Aspekt des Stücks.


"Farrago" der polnischen Autorin Lidia Amejko (deutsche Übersetzung von Marek Winterstein und Georg Wilhelm von Brand) "eine intelligente, anspielungsreiche Komödie um Schein und Sein" handelt von der Vermischung von Realität und Fiktion, von der Frage nach Schuld und Verantwortung, und nicht zuletzt von der Konzeption des Menschen als Ebenbild Gottes.

Der Schauspieler Viktor Farrago, berühmt-berüchtigt für seine Auftritte in zahlreichen blutrünstigen Filmen, soll nach einem tödlichen Autounfall vor dem Jüngsten Gericht für seine unzähligen Leinwandmorde büßen.

Dass Petrus Gott, "Seine Exzellenz", deswegen in dessen beliebter Beschäftigung, Kriegsausschnitte anzusehen, unterbrechen muss, passt Ihm anfangs gar nicht. Auch Farrago meint, Wichtigeres zu tun zu haben, als sich von scheinbar Verrückten aufhalten zu lassen, Zeit ist Geld und er unersetzbar für seinen Regisseur.

Schon die Anfangsszenen sind vielleicht symptomatisch für die heutige Beziehung der Menschen zu Gott: geprägt von Unverständnis. Petrus fordert für die schrecklichen und brutalen Morde eine strenge Strafe, Farrago hat kein Einsehen mit dieser Vermischung von Realität und Schauspielerei:
FARRAGO: "Ich bin Schauspieler! Ich kann Macbeth spielen und die ganze Manson-Familie, aber für sie sitzen werde ich nicht! Nein, das wäre paranoid!"

In seiner Rechtfertigung weist Farrago auf diese Unterschiede zwischen Wirklichkeit und Fiktion hin und versucht, auch mithilfe von handgreiflichen Beispielen, sie deutlich zu machen. Seine Arbeit hat für ihn hohen Stellenwert: Immerhin ermöglicht er es seinem Publikum, sich zu unterhalten, abzuschalten, indem er "Wirklichkeiten erschafft". Das Motiv des Schauspielers als eine Art Gott für unsere Zeit war ein besonders interessanter Aspekt des Stücks.

"Eine bissig-freche, witzige Tragikomödie bringt polnische Traditionen hintergründig zusammen: Katholizismus und absurdes Theater" (Salzburger Nachrichten)

".. eine Mischung aus deftigen Kalauern und feiner Pointe... religiöse Grundfragen werden spielerisch angestupst.."(DrehPunktKultur)


Bisherige Termine

März 2012

Datum Beginn Veranstaltung Ticketinfo
Mittwoch
14.03.
Beginn
20:00
Premiere
Farrago
Freitag
23.03.
Beginn
20:00
Farrago

April 2012

Datum Beginn Veranstaltung Ticketinfo
Freitag
20.04.
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20:00
Farrago

Mai 2012

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Mittwoch
16.05.
Beginn
20:00
Farrago

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Mai 2012

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Samstag
26.05.
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20:00
Farrago
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Juni 2012

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