Theater TransitZwischenDurchAtmenEin zwischenmenschliches Panorama |
Theater | Schauspiel |
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REGIE Anatoli Gluchov MIT Jurij Diez, Gerda Gratzer SPIELDAUER ca. 70 min
Die maßgeblichen Ereignisse finden nicht irgendwo draußen, sondern in uns selbst statt. |
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Die maßgeblichen Ereignisse finden nicht irgendwo draußen, sondern in uns selbst statt. Frau M. ist eine Mutter und verinnerlicht in dieser Rolle Aspekte der Liebe, bedingungslos und mit der Gabe der Geduld beseelt, die auch Leiden möglich macht. In ihrer Liebe auch Erfolg zu haben, ist ihre große Pflicht, die wie eine Last auf ihren Schultern liegt. Leise, aber magisch anziehend wirken ihre unterdrückten Sehnsüchte nach Leidenschaft, Halt und Freiheit. Ihr Sohn ist heimgekehrt und hat einen Krieg erlebt. Er spricht nicht mehr. So sieht er sich als Erwachsener zurückgeworfen an die Mutterbrust, schutzbedürftig und verletzt wie ein Kind wieder am Start. Er wollte Held sein. Aber das Ereignis war stärker. Beschämung und Selbstverleugnung wirken wie ein Loch im Magen, das nur von der Mutter gestillt werden kann. Sein Optimismus ist zerstört, der Lächerlichkeit preis gegeben. Sein Lachen ist das eines verletzten Schalkes, der peinlichste Witz seiner selbst. Die stärkste Bezogenheit entsteht durch das Spielzeug, ohne Worte. Der nicht anwesende und verschwiegene Vater hätte einiges zu tun. Aber er ist nicht da. Weder für die Frau noch für ihren Sohn. Sein Fehlen ist laut, es ist ein innerer Krieg. Der Krieg hat Spuren im Kopf hinterlassen, flackert auf in Geräuschkulissen und erinnerten Bildern. Es ist ein wütendes Ereignis, das wie ein wild gewordener Stier in das Innere der Protagonisten stößt und sie herausfordert. Es erzwingt eine Veränderung, eine neue innere Ordnung, und das Anschauen der unzumutbar geglaubten inneren Wahrheiten. Das gibt Hoffnung und Öffnung. Die neu gewonnene Beziehung zur Mutter lässt den Sohn nun an äußeren Fronten gewachsen sein. Wortsprache, Musiksprache, Bilder und Bewegung sind die Mittel, mit denen ein Panorama einer Mutter-Sohn Beziehung gezeichnet und der Zuschauer in die Tiefe zweier menschlicher Seelen blickt. |
ÜBER theater transitAnatoli GluchovGeboren in Russland, seit dem Jahre 2000 in Österreich, lebt in Ottensheim bei Linz. Anatoli Gluchov war 25 Jahre ohne Unterbrechung an verschiedenen staatlichen Theatern tätig als Regisseur bzw. Intendant; Theaterpädagoge in Russland und an der Schauspielschule des Schauspielhauses Salzburg; Gründer des theater tabor; Gastinszenierungen an verschiedenen Theatern; Seminartätigkeit. Jurij Diez
Geboren in Kasachstan, lebte in Russland, seit 2002 in Deutschland. Schauspieler beim Jugendtheater "Blitz" und bei einer freien Theatergruppe in Kamyschin (Russland), Gastschauspieler in Volgograd (Russland), nahm an verschiedenen Theatervestivals teil: Volgograd, Barnaul, Omsk, Arhangelsk, Omsk, Voronezh (Russland), Dnepropetrovsk (Ukraine), Sibiu (Rumänien), Düsseldorf, München, Nürnberg (Deutschland). Schauspieler beim Theater "ECCE", Theater "F.O.C.U.S.S" und Improtheater "Artischocken" in Salzburg. Gerda Gratzer
1963 in Döbriach / Kärnten geboren. |
Nachgefragt: „Zwischendurchatmen“ |
Bisherige Termine
März 2010
| Datum | Beginn | Veranstaltung | Ticketinfo |
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Mittwoch 10.03. |
Beginn 20:00 |
Premiere ZwischenDurchAtmen |
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Samstag 13.03. |
Beginn 20:00 |
ZwischenDurchAtmen |
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Donnerstag 18.03. |
Beginn 20:00 |
ZwischenDurchAtmen |
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Freitag 19.03. |
Beginn 20:00 |
Zum letzten Mal ZwischenDurchAtmen |