Stückdetails
Theatergruppe der SlawistikDer Usurpator - Vater wider Willenvon Lev Korsunskij Aleksandrovic |
Außerberufliches Theater | Schauspiel Salzburg-Stadt Premiere |
|
VON Lev Korsunskij Aleksandrovic REGIE Marina Tscherno Rubaschkin MIT Katharina Schmid, Vera Kadletz, Johanna v. Kralik, Aleksandra Szydlowska, Franziska Pichlmann, Manuela Bauer, Guncha Halmuradowa, Jahana Ilgeldieva, Severin Schönleitner, Gernot Howanitz, Stefan Maria Fitzinger, Christoph Lugstein SPIELDAUER ca. 80 min PAUSE nach ca. 40 min
Das russischsprachige Stück "Der Usurpator - Vater wieder Willen" handelt davon, dass sich der Schüler Dima, anstatt zu lernen, lieber den Frauen widmet. Er bekommt sehr schlechte Noten und deshalb zitiert Dima’s Lehrerin Inna Semjonowna seinen Vater in die Schule. Der Schüler will seinen Misserfolg vor seinem Vater verheimlichen und besticht daher den benachbarten Alkoholiker Gusew, sich als sein Vater auszugeben. Der falsche Vater stattet der Schule einen Besuch ab und spielt seine Rolle gut, bis die Lehrerin vor Dima’s Wohnung steht…
|
|
|
Das russischsprachige Stück "Der Usurpator - Vater wider Willen" von Lev Korsuiskij Aleksandrovič beginnt damit, dass Nina versucht, einen betrunkenen Mann unauffällig an den Polizisten vorbeizuschleppen. Das klappt nicht ganz so gut, aber als sie bemerkt wird, behauptet sie, dass sie ihren Mann nach Hause bringt.
Nina nimmt den Mann mit in ihre Wohnung und legt ihn auf das Sofa, damit er seinen Rausch ausschlafen kann. Als Dima und sein Vater den Säufer erblicken, versuchen sie ihn aus der Wohnung zu schaffen. Nina bemerkt ihr Vorhaben und fordert die beiden auf ihn liegen zu lassen. Es stellt sich heraus, dass dieser Mann ihr Nachbar Gusew ist.
Am nächsten Tag kommt Dima in die Wohnung von Gusew, weil er eine Bitte an ihn hat. Er soll in die Schule zu Inna Semjonowna, der Lehrerin von Dima, gehen und sich als Dimas Vater ausgeben. Anfangs weigert er sich, aber für einen Torpedo Bier willigt er schließlich ein. Die letzen Einzelheiten werden geklärt und nun ist zu hoffen, dass der Plan funktionieren wird.
Gusew geht in die Schule, um wie vereinbart mit der Lehrerin zu sprechen. Anfangs glaubt er noch, jederzeit entlarvt zu werden, doch nach und nach spielt er seine Rolle immer überzeugender. Nach einer Weile kommt Dima hinzu und Inna versucht ihm seine Freundin Lisa auszureden, um mehr für die Schule lernen zu können. Dima hält jedoch nicht viel von der Schule und fängt zudem auch noch an mit der Lehrerin zu flirten.
Auch Dimas Vater ist Lena ein Dorn im Auge. Doch Dima will sie nicht fallen lassen. Als Lena in die Wohnung der Koreschkows kommt und Dimas Vater sie beschnuppert und ihr mehrwürdige Fragen stellt, läuft diese im Streit davon.
Ab jetzt häufen sich die Probleme. Dima streitet mit Lena, auch zwischen Koreschkow und Nina kommt es zu Unstimmigkeiten und zuguterletzt steht auch noch Inna Semjonowna vor der Tür und wünscht den Vater zu sprechen...
Über die Theatergruppe des Instituts Slawistik
Die Theatergruppe des Instituts Slawistik befindet sich heuer zum neunten Mal unter der Leitung von Frau Marina Tscherno Rubaschkin. Mit den Probenarbeiten wird bereits immer im Jänner begonnen und die Studenten investieren viel Zeit in die Einstudierung des Stücks.
Heuer besteht die Theatergruppe aus 12 StudentInnen des Instituts Slawistik in Salzburg. Das Theater findet im Rahmen einer Lehrveranstaltung (Ästhetische Praxis: Vom Text auf die Bühne: Projektseminar zur Inszenierung von Karsunskijs „Usurpator“) statt. Mitspielen können alle, die am russischen Theater interessiert sind. Viele von den Mitwirkenden stehen heuer nicht zum ersten Mal für die Slawistik Salzburg auf der Bühne.
| Weitere Informationen zum Stück finden Sie hier.
|
ÜBER Theatergruppe der Slawistik
Die Theatergruppe des Fachbereich Slawistik der Universität Salzburg ist eine Laienschauspielgruppe, welche sich zu 90 Prozent aus jungen SlawistInnen zusammensetzt für die ihr Studium mehr ist als "nur" ein Besuchen von Lehrveranstaltungen. Diese jungen Leute proben durchschnittlich dreimal die Woche und geben ihrem Studium somit einen extrem hohen praktischen Stellenwert und sich selbst die Gelegenheit sich sprachlich, kulturell und künstlerisch zu verwirklichen.
Eine Neuheit und besondere Sensation in der langjährigen Geschichte des russischen Studententheaters stellt in diesem Jahr das Engagement von Boris Rubaschkin dar, welcher mit seiner Erfahrung und Professionalität nicht nur die Aufführung, sondern auch die Fähigkeiten der anderen SchauspielerInnen bereichern kann und wird.
Erneut zeichnet sich Marina Tscherno-Rubaschkin für die Regie verantwortlich: Dass sie die überwiegend sehr jungen und eher unerfahrenen SchauspielerInner erneut zu Höchstleistungen führen kann und wird, steht außer Frage.
Link zum Künstler www.sbg.ac.at/sla
|
|
Datum
|
Beginn
|
Veranstaltung
|
Ticketinfo
|
Montag 08.06. |
Beginn 20:00 |
Nur einmal!, Salzburg-Stadt Premiere Der Usurpator - Vater wider Willen |
|
Alle Angaben vorbehaltlich Änderungen und Druckfehler.
|