Nachgefragt: Antigone in New York

Jurij Diez und Jurek Milewski in Antigone in New YorkIm kleine theater präsentiert das Theater Miluna ab 10. Februar 2010 die Tragikkomödie „Antigone in New York“ von Janusz Glowacki in der Regie von Piotr Szalsza.
Das kleine theater führte dazu ein Interview mit den Schauspielern Jurek Milewski und Jurij Diez:

Der Titel eures neuen Stücks Antigone in New York bezieht sich auf die griechische Mythologie und die Tragödie Antigone von Sophokles. Worin bestehen Parallelen und worin liegen die wesentlichen Unterschiede?

Jurek Milewski: Beide Stücke handeln davon, dass jemand nicht menschenwürdig begraben werden darf, aber dennoch auf diese Weise begraben werden soll. Kernaussage ist, dass ein jeder das Recht hat, wenigstens nach seinem Tod einen eigenen Platz zu finden. Selbst ist mir das allerdings nicht so wichtig. Wahrscheinlich lasse ich meine Asche auf dem Großglockner verstreuen.
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Premierenkritik: Abends in der Firma

Herausgeputzter Chef

Ob Kinder oder ältere Semester, der Salzburger Peter Blaikner weiß, wie man sie am Theater unterhält. Während sein 1999 uraufgeführter „Ritter Kamenbert“ in der bereits 4. Neuinszenierung die Kleinsten am Schauspielhaus begeistert, bietet sein neuestes Werk „Abends in der Firma“, das am Samstag im Kleinen Theater seine Uraufführung feierte, wieder Lachfutter für die Elterngeneration.
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Wie ist das so abends in der Firma?

Abends in der FirmaPeter Blaikner hat wieder ein neues Stück geschrieben und wie schon bei seinem Erfolg “Goethe & Schiller – Best of” wird der bekannte Kabarettist und Autor auch wieder selber auf der Bühne stehen.

Unter der Regie von Gerard Es spielt Peter Blaikner den Herrn Direktor Fröstl, den in die Jahre gekommenen Juniorchef einer großen Firma. Elfriede Eisenbrenner (gespielt von Judith Brandstätter) ist die Putzfrau in dieser Firma und zufällig treffen die beiden eines Abends im Firmengebäude zusammen und sind gezwungen, eine gewisse Zeit miteinander zu verbringen.

Im Laufe dieser ungewöhnlichen und pointenreichen Begegnung werden nicht nur verschiedene Machenschaften in der Firma aufgedeckt und in Frage gestellt, sondern es wird auch das scheinbar saubere Privatleben von Herrn Fröstl ordentlich durcheinander gebracht. Zwei unterschiedliche Figuren geben einen witzig-satirischen und höchst unterhaltsamen Einblick in die heutige Arbeitswelt und ihre Konsequenzen für das Leben der Mitarbeiter.

Die Premiere der Komödie ist am 16. Januar 2010, weitere Termine und Details finden Sie hier.