ORF Salzburg: JAHRE SPÄTER, GLEICHE ZEIT

Eva Halus hat am 04.03.2010 im ORF Salzburg über die Produktion Jahre später, gleiche Zeit des Theater Laetitia berichtet. Hier können Sie den Beitrag hören:

ORF-Radiobericht zu 'Jahre später, gleiche Zeit'

Nachgefragt: ZwischenDurchAtmen

Theater Transit: ZwischenDurchAtmenAm Mittwoch den 10. März hat die Uraufführung von Zwischendurchatmen, einer Produktion des “Theater Transit”, Premiere im kleinen theater. Das Stück wurde von Gerda Gratzer und Jurij Diez gemeinsam mit Regisseur Anatoli Gluchov entwickelt.

Im Stück erzählen Gerda Gratzer und Jurij Diez mit äußeren und inneren Worten eine Geschichte von der bindenden Beziehung zwischen Mutter und Sohn und lassen die Zuschauer tief in die Seelen zweier Figuren blicken. Das kleine theater stellte dem Theater Transit ein paar Fragen.

Die Theaterstücke von Transit basieren zumeist auf wahren Gegebenheiten. In den vergangenen Jahren wurden meist das Migranten-Dasein und einmal die Drogensucht eines befreundeten Geschwisterpaares thematisiert. Inwiefern trägt ZwischenDurchAtmen autobiografische Züge?

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kleines theater ist das „innovativste“ Kulturunternehmen in Salzburg

In einer aktuellen Untersuchung der FH Kufstein bekam die neue Website des kleinen theaters großes Lob:

“Das Kleine Theater ist (..) hinsichtlich der Bereitstellung und Nutzung von Social Web Elementen und Plattformen das zurzeit „innovativste“ Kulturunternehmen in Salzburg. Mit der neuen Homepage, die im November 2009 online gegangen ist, wurde ein Anfang gemacht, die Zielgruppen schnell und auf modernste Weise anzusprechen.”

Und wir bleiben innovativ: zu den Möglichkeiten der Website www.kleinestheater.at, unserem YouTube-Channel und unserem Angebot auf twitter sind wir nun auch auf Facebook vertreten. Und wir laden Sie ein, mit uns dort zu diskutieren und uns und allen anderen Facebook-Nutzern Ihre Meinung zum kleinen theater und den Produktionen der freien Szene in diesem mitzuteilen.

Nachgefragt: Jahre später, gleiche Zeit

Alfred Pfeifer und Margot M. Paar in Jahre später, gleiche ZeitIm kleinen theater präsentiert das Theater Laetitia ab 4. März 2010 die Komödie „Jahre später, gleiche Zeit“ von Bernard Slade. Dieses Stück ist die Fortsetzung des Stücks „Nächstes Jahr, gleiche Zeit”, das bereits vor 12 Jahren im kleinen theater aufgeführt wurde. Das kleine theater führte ein Interview mit der Schauspielerin Margot Paar und Alfred Pfeifer, Regisseur und Schauspieler.

Margot, warum hast du „Jahre später, gleiche Zeit“ als euer neues Stück gewählt?

Margot Paar: Ich suche nach Stücken, in denen es menschelt, Komödien mit Tiefgang, in deren Charakteren sich das Publikum wiederfinden kann. Dieses Stück erzählt eine wunderbare Geschichte. Alfred und ich wollten nach den guten Erfahrungen mit „Getrennte Betten“ in den letzten zwei Jahren wieder zusammenarbeiten. Die sechs Szenen, aus denen das Stück (Jahre später, gleiche Zeit, Red.) zusammengesetzt wird, sind gänzlich verschieden und das Stück beinhaltet auch Gesang von Alfred.

Im Gegensatz zu „Getrennte Betten“, wo es um die Ehepaare Ernie und Twink und Beth und Blake handelt, sind Doris und George in „Jahre später“ nicht verheiratet, sondern führen schon seit Jahren ein Verhältnis.

Margot Paar: Es beginnt mit einem Seitensprung und im Laufe der Zeit schleicht sich Vertrautheit ein. Aber dieses Stück behandelt auch die Problematik des Alterns, Ängste vor dem Tod und dem Alleinsein, zeigt tiefe Freundschaft und den zweiten oder dritten Frühling von George. Im Verlauf des Stücks wird auch gezeigt, wie Doris sich von einer Hausfrau zu einer anerkannten Schriftstellerin entwickelt. Bei jeder Szene erzählen sich die beiden, was sie im letzten Jahr gemacht haben. Slade zeigt einzelne Bilder, wobei jedes andere Konflikte schildert.

Zu welchem der beiden Paare seht ihr Parallelen zu Doris und George? Und welche Charaktere spielt ihr am liebsten?

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